Calnegre, seine Berge und Klippen

oder in den Bergen hinter Cabo Cope und weiter über eine Lehmpiste nach Fortuna

 

17.-18.3.

„Ist das schön“, so würde Monika sagen und es ist wirklich schön. Heiße Sonne scheint auf mich herunter. Ich sitze auf meinem Stühlchen, Computer ist mit Sonnenschirm abgedeckt und so wird einiges erledigt und vor allem aber gefaulenzt Ursprünglich wollte ich ja zu dem anderen Platz, aber mir geht es so gut hier auf meinem kleinen Landzipfelchen mit schnellem Internet. Im Nu ist der Tag vorbei, mein letzter langer Meerestag in diesem Wintersommer.

 

 

 

 

 

 

 

Am nächsten Morgen Wind, viel Wind und graue Wolken, die über mich hinwegfliegen. Auf nach Mazzaron zum Einkaufen und vorher eine schöne lange Runde über die Klippen und Berge wandern von der anderen Seite Richtung Cabo Cope. Bis zum Kapitänshaus komme ich. Das hatte ich ja immer von meiner Seite aus gesehen und war neugierig! Ein paar Spanier campieren vorher am Strand. Es ist windig, zum Laufen herrlich. Und so bin ich erst mittags in Mazzaron bevor es weiter auf die Piste bei Librilla geht.

 

 

 

 

Ein Stausee in ockergelber Lehmlandschaft. Abgebrochene, bizarre Kanten, Oliven und Orangenfelder und dazwischen eine glitschige Lehmpiste. Vorher jedoch, bis zum Mirador vom Stausee ist die Piste geschottert und breit, eine richtige Latschpiste. Erst der zweite Teil wird abenteuerlich. Es regnet nämlich und so wird der Boden zur Schmierseifenpiste. In Australien bin ich schon mal vor so einer Glitschpiste gewarnt woirden. Das war bei den Salzseen. Hier ist zwar kein Salzsee, aber die Piste fühlt sich genauso schmierig an. Dicke Lehmklumpen verkleben das Profil meiner Reifen und Brummeli schlittert ein wenig trotz Allrad. Ohne Grip kein Halt, also drehe ich um. Von der Pistenbeschreibung weiß ich, das es ein paarmal steil bergauf und ab geht. Auf trockenem Boden kein Problem.

 

 

 

 

Noch ein paar Fotos und dann bin ich wieder in dem kleinen Dorf, das aus drei Häusern besteht. Hier beginnt wieder die kleine holprige Asphaltstrasse.

Tja, dann fahre ich doch weiter bis Fortuna, bis zu den alten Cuevas Negra und seinem guten Quellwasser. Da kann man stehen und nicht nur stehen, sondern sogar die Sonne genießen. Juchhu sie hat mich wieder!

Ich stehe auch wunderbar, aber mit nächtlicher Flutbeleuchtung, oh je! Später kommt noch ein großer Weisser dazu.. Diese unatürliche Helligkeit bin ich gar nicht mehr gewohnt. Und wieder wird mir deutlich auf was für schönen Naturplätzen ich normalerweise bin. Das ist wohl ein Geschenk der besonderen Art.

 

 

 

 

Ich plane ein bißchen die nächste Piste und lese, das sie geschottert ist. Damit hat Brummeli kein Problem.

In der Früh regnet es und in einer kleinen Regenpause schau ich hinauf zu den alten Höhlen. Sie sind geschwärzt von dem Feuer das in ihnen brannte. wenn die Menschen Schutz suchten. Ein Baum hat sich hindurch gewachsen, ob er noch lebt? Seine Krone hoch oben kann ich nicht entdecken. Sein Stamm ist fest mit der Höhlendecke verbunden und er versteinert wohl langsam. Was für ein Baumschicksal.

 

 

 

 

Ich lass die Sonne, die sich durch die Wolken kämpft noch ein bißchen mehr rauskommen und schreibe Blog. Dann gehts auf zu neuen Abenteuern. Bem Wasserholen erfahre ich das einige von den Solisten auf dem Campingplatz sind. Nach dieser Flutlichtbeleuchtung habe ich erst recht keine Lust auf Campingplatz und außerdem ruft mein heutiges Pistenabenteuer.

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