Wann wird es endlich wieder Sommer …..

IMG_1116oder auf dem Surf-Highway 45 bis nach Kaukoponui…

19.Dezember

Graue, tiefgraue Wolken hängen über der Küste von Urenui und kalt ist es auch noch – vielleicht so 13 Grad. Ich gehe erstmal schön heiß duschen, das weckt die Lebensgeisterchen und nach meinem zweiten Morgenkaffee komme ich ins Grübeln …. der Wetterbericht zeigt nur dicke fette Regentropfen an, nicht einen oder zwei, sondern drei. Es nieselt aber „nur“.

IMG_1100 IMG_1119 IMG_1109Eigentlich hatte ich mir den WhiteCliffs Trail vorgenommen, zumindest einen Teil davon. Meine Lust dazu hält sich in Grenzen. Trotzdem fahre ich mal dort hin und gucke. Ganz langsam geht die Flut zurück und ich kann ein Stück am Strand entlang gehen, wobei ich einen „Wildwasserfluß“durchwaten muß. Ein kleines Flüßchen würden die Kiwis sagen und der tut nur so wild, genau wie die Hunde, die bellen und nicht beißen! Bis zum ersten Wasserfall komme ich, dann müßte ich vielleicht noch eine halbe Stunde warten, so hatte es mir der Angler erzählt, dann könnte man gut am Strand entlang gehen.

IMG_1113IMG_1122Könnte, doch die dicken grauen Wolken schauen mich so grimmig an, daß ich mir mein Brummeli schnappe und einfach weiter fahre. Ganz so einfach nicht, denn lange überlege ich, ob ich an die Ostküste fahren soll, da scheint die Sonne und es ist richtig warm dort.Ich ringe mit mir, 400 km sind mir eigentlich zuviel. Also gondele ich den Surf-Highway 45 entlang und siehe da, Petrus hat ein Einsehen und die Wolken verziehen sich und leckere heiße Sonne kommt zum Vorschein. Selbst der Mt. Taranaki, lupft ab und zu sein Wolkenhütchen. Am Cape Egmont und hinter Opunake gibt es am Strand Stellmöglichkeiten. Leider ist es zu windig, sonst könnte man da wunderbar stehen. Oder traue ich mich nur noch nicht. Hhmm……

 

IMG_1128 IMG_1135 IMG_1143Ich laufe ein wenig am Strand entlang, genauso wie an meinem kleinen Campingplatz, direkt am Meer, der wunderbar liegt, aber nur schiefe Stellplätze zu bieten hat. (GPS: S 39.5568 E 174.0616 ) Ich bleibe trotzdem und während ich das schreibe, fängt langsam an, die Sonne unterzugehen. Draußen zwitschern Vögel und ich höre das Rauschen des Meeres. Da kann man auch eine Nacht mal etwas schief schlafen. Juchhu, der Sommer hat mich wieder und ich bin sakrisch müde! Gute Nacht und euch einen schönen guten Morgen!

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