Lavawüste und Wolkentor

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oder hinauf

in den Tongariro-Nationalpark

 

 

 

9.Februar

 

IMG_4468 IMG_4486Wie ein Kaninchen umkreise ich den „Schicksalsberg“, der auch Mt. Ngauruhoe heißt.

 

 
Wolken preschen am Himmel entlang und für kurze Zeit öffnet sich ein Wolkentor – eingerahmt von einem milchigen Regenbogen.

P1010351 P1010354Ich bin noch auf der Westseite vom Berg und von Mordor ….. so kann ich ganz unbehelligt zwischen den Liften hinaufklettern bis fast an die Schneegrenze. Eine gute Übung für morgen, denn da habe ich das Tongariro-Crossing vor ….Ich wandere auf „bunter“ Lava, rot, gelb,braun und schwarz in allen Schattierungen. Sie bildet den Trampelpfad, der teils steil hinauf führt. Meine Wanderstöcke habe ich im Auto … ich war auf diese längere Wanderung gar nicht eingestellt.

 

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Naja, vielleicht finde ich oben irgendwo einen Stecken, dann tu ich mich beim Runtergehen leichter, denke ich mir und stapfe weiter. Das Lavageröll und der wenige Sand dazwischen ist etwas rutschig. Der Himmel über mir wird immer blauer und die Sonne scheint heiß herunter, während es im Tal noch viele Wolken gibt.

Später aber umgarnen diese Wolken auch wieder die Berge und hüllen sie in tiefes Schweigen. Ob sie mir wohl ein paar ihrer Geheimnisse verraten – vielleicht morgen.
Oben finde icP1010359h tatsächlich einen wunderbaren Bambusstecken an einem der Liftstationen. Und so kann ich gemählich und sicher wieder hinabsteigen, nicht ganz so leichtfüßg wie eine Gams, aber wesentlich einfacher als ohne! Morgen nehme ich meine Wanderstöcke mit! Den Bambusstab lege ich unten an eine andere Liftstation – vielleicht braucht jemand anders ihn auch. Danke, das war toll!

 

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Von meiner Stichstraße hinauf ins Skigebiet vom Mt. Ruapeho, dem höchsten der drei Tongariro-Berge, rolle ich hinab bis nach Whakapapa-Village, das Einfallstor ins allgemein bekannte undIMG_4495 berühmte Wandergebiet. In der I-site gibts die Karte für den Track und ich buche meinen Transfer vom Endpunkt des Weges zum Anfangspunkt. So komme ich dann wieder bei meinem „Brumm“ an. Ich besorge noch ein paar Nussriegel als Notproviant , ver und entsorge mein Brummeli und fahre noch hinauf nach Iwikau-Village, einem Skiort. Irgendwie schauts ein wenig gespenstisch aus, aber spannend. Ich freu mich auf meine morgige Tour.

P1010377Meinen Übernachtungsplatz habe ich auf der Herfahrt schon gesehen, ein kleiner Doc Platz , Mangaruhia, oberhalb eines Flußes, Ich stell mich in eine Nische, bezahle meinen Obulus und machs mir gemütlich. Die ungefähr 8 Stunden-Wanderung braucht ein wenig Vorbereitung.
GPS: S 39° 10’51“ E 175° 28′ 09“

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