Asilah… seine Medina und die quirlige Hauptstrasse

p1010538-2oder nur 43 km der Küste entlang bis Asilah

– unserer ersten kleinen Stadt

 

 

21.Dezember

 

Blauer Himmel, strahlend blauer Himmel über uns und den zweiten, oder vielleicht auch dritten Kaffee trinken wir draußen auf unseren Stühlchen.(Leela trinkt genauso gern Kaffee wie ich!) Unser Nachbar, der Österreicher gibt uns noch paar Tipps, bevor es auf der N 1 weiter Richtung Asilah geht.

 

p1010513-2Der Verkehr ist ein bißchen chaotisch. Wo fängt eigentlich der Kreisel an und wo hört er wieder auf …. und die Geschwindigkeitsbegrenzung, wann hört die denn wieder auf? Ein Schild am Anfang, aber dann …. Feingefühl und Achtsamkeit ist hier gefragt.
Auch in Marokkos Norden hat es viel geregnet – große Regenpfützen rechts und links von der Straße. Es sieht malerisch aus. Doch da wo vorher Parkplatz war ist jetzt eine kleine Seen-und Sumpflandschaft.

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In Asilah peilen wir gleich den Parkplatz an der Stadtmauer von der Medina an. Ein Mann mit Robe (Roben sind die langen Gewänder der Männer mit Kapuze) treibt uns mit seinem Stöckchen ein, wie zwei Ziegen seiner Herde. Extrawünsche werden berücksichtigt und so stehen wir direkt am Strand, bewacht von dem Mann in Robe und den großen Kanonenrohren oberhalb von uns.

 

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Wir sind in Marokko und so kommt einer nach dem anderen, um uns etwas zu verkaufen, zu helfen und vor allem um ein paar Dirhams (das hiesige Geld) zu verdienen. So haben wir einen Sudanesen, der uns zu Maroc Telekom führt, wo ich mir noch eine zweite Simkarte besorgen möchte. Maroc Telekom hat die beste Abdeckung im Land. Für 13 Euro bekomme ich eine Simkarte mit 10 GB für einen Monat, die man wieder aufladen kann. Ein paar Minunten Telefon ist auch dabei. Und zwei Euro bekommt der Führer. Erst spät am Abend merke ich, dass ich die APN, die Zugangsnummer anders einstellen muß. Und so tue ich ein bißchen hin und her und wäre beinahe einem weiteren „netten Verkäufer“ aufgesessen, der mir erklären will, dass ich das Verkehrte habe. Das ist Marokko. Wir,ich lerne Nein zu sagen, freundlich und bestimmt.

 

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Endlich bin ich dann auch Medina- d.h. Altstad bereit. Eine weiß-blaue Stadt hinter alten Festungsmauern. Die Gässchen sind schmal und eng und überall hängen bunte Teppiche, Schmuck,Klamotten und Firlefanz. den man kaufen kann. Es ist angenehm. Wir werden nicht bedrängt, sondern können ruhig umeinander schauen. Das wird nicht immer so sein!

 

p1010561-2Nach der Altstadt kommt die Neustadt mit seiner ganz speziellen Einkaufsmeile. Frischer Fisch groß- klein, dick dünn, weisshäutig und silberglänzend liegt schön aufgereit auf großen Tischen, neben Petersilienbündel, Gemüse und Obst, dass auch gerne am Boden ausgebreitet wird.

 

 

In der Markthalle gibts dann die Gewürze und vieles andere. Mein Indien wird wach und auch, wenn es nicht so sehr sauber überall ist, so ist doch Leben in dieser kleinen quirligen Stadt.

 

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Und manchmal ist es gut, sich einfach auf der Stadtmauer auszuruhen oder in seinem Handy zu spielen.

 

 

 

 

 

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Von einem Zuckerbäcker, der uns herrlich selbstgemachte Plätzchen vor unseren Womos offeriert, kaufen wir uns unsere ersten „Weihnachtsplätzchen“. Von jedem eins – und so darf jeder von einer Seite anbeissen.Wir haben wirklich Spaß miteinander.

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Noch einmal auf der Mole entlang, mit dem Stühlchen am Strand den Sonnenuntergang celebriert, bevor wir uns in unsere Nester verziehen. Sehr viel später genehmigen wir uns für unser Abendritual ein kleines Gläschen Vino. Wieder ein gelungener Tag mit vielen Eindrücken!

GPS N 35° 27′ 59“ W 6° 02′ 17“

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