Von Rodalquilar Richtung Cabo Cope ans Meer

oder mein wunderbarer Kleiner Prinz Platz

 

25,-26.1.

Guten Morgen du liebe Welt da draußen…

Längst ist die Sonne aufgegangen und hat die grauen Schlieren der Dämmerung vertrieben und scheint direkt zu mir herein. Schöne warme Sonne,helles Licht uind ich steh mal wieder an einem meiner Lieblingsplätze.
Da komme ich diesen Hügel hinunter – ein tiefer Atemzug – hoffentlich steht keiner hier und Natur pur umgibt mich. Mein Hügel zwinkert mir zu, na da bist du ja, hab schon auf dich gewartet. Sorgfältig stelle ich Brummeli gerade, denn ich habe vor ein bißchen zu bleiben. Ist es doch einer der schönsten Plätze am Meer, die ich kenne. Zeit am Meer zu verbringen – dafür bin ich nach good old Espania gefahren.

 

 

 

 

Bei meinen Oliven nahe Rodalquilar war es kühler geworden und vor allem windig. Ein Bummeltag, weil ich nicht erst spätmittags losfahren wollte. Dafür gab es dann gestern gemütlich einkaufen und ankommen.

 

 

 

 

 

 

Boah ist das schön, wenn ich den Wellen zuschaue, wie sie ans Ufer rollen, der Sonne folge, wie sie von Ost nach West über den Himmel zieht und mir selber viel Raum gebe da zu sein. Es muß nicht immer was Neues sein. Blühender Rosmarin umgibt mich und es duftet herrlich. Gleich ein paar gepflückt und ab in den Brumm.

Mit gut gefüllter Kombüse, einem vollen Wassertank komme ich an. Ich weiß noch den Weg durch die Felder, vorbei an dem verlassenen rostigen Zaun und die kleine schmale Piste, bis sie abbiegt zum Meer. Brummeli krabbelt auch die steile Kurve mühelos auf mein kleines Plateau.

Weiter vorne in Cabo Cope wuselt es im „Gebüsch“. Viele Womos stehen hier verteilt in der Pampas und die begehrten und bekannten Strände bei Aguilas sind voll. Dicht an dicht stehen sie. Und ich weit und breit Natur pur. Ein Fischerboot ist morgens unterweg, um die Menschleins zu versorgen. Zuhause sein in der Natur, das ist das was ich hier erlebe. Jippijeii!! Da rückt die doofe C Welt weit nach hinten.

 

 

 

 

 

Das was ich wohl in den letzten zwei Jahren gelernt habe und immer noch lerne, ist gut für mich zu sorgen. Und immer wieder bin ich überrascht, wieviel Freiheit ich mir doch nehmen kann, wenn ich sie mir einfach nehme. Ich brauche so wenig und bekomme genau das, was ich wirklich brauche. Und das sind meine Zuhauseplätze hier irgendwo im Draußen.

 

Vielleicht ist es ja genau das,- nämlich mich zu verankern an den Plätzen, die ich da finde und zu denen ich zurückkehre, nur um wieder aufzubrechen. Ist das Nomadenleben? Sie ziehen weiter, wenn es an der Zeit ist, verweilen und ziehen weiter. Kann das auch Synonym für unser Leben allgemein sein? Wir werden irgendwo geboren, verankern uns in dem Leben und ziehen dann weiter, wenn die Zeit gekommen ist.

 

Nomadenleben ein Synonym für die Lebensreise schlechthin? Spannend. Mein Leben wird immer spannender. Mal sehen was hinter der nächsten Kurve liegt.

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