Von der Ziegenwiese über Peniscola zum Parc naturale del Port

P1100858 (2)Peniscola am Abend

und ein Felsennaturpark

auf dem Weg gen Nord-Osten

 

2.-3.April

 
„Genug gefaulenzt“ flüstert mir eine mahnende Stimme ins Ohr. „Irgendwann muß du sowieso weiter und in Bayerbach warten liebe Menschleins auf dich. Also, zügel dein Pferdchen und lass es schnurren“.
Die Ziegenwiese war doch jetzt ein so wunderbarer Andalusien-Abschiedsplatz, den ich gar nicht erwartet hatte.

Also gibt es heute eine größere Etappe und nicht nur die schlappen 130 km bis Santa Pola. Ich peile Peniscola an, den Platz, den ich auf der Herfahrt entdeckt hatte. Vielleicht gelingt mir ja ein besseres Abendfoto, als wie auf der Herfahrt.

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Brummeli kriegt sein Futter und schnurrt brav die Route, die Herr Tomtom vorgibt. Keine Autobahn, aber auch keine Küstenstraße. Und so bin ich nachmittags da, rolle zielsicher auf „meinen Platz“, den ich mir nur mit einem Fischer teile. Ein anderes Womo steht weiter hinten, eins weiter vorne und ich hab den Fotografierplatz und der Fischer kehrt mit reicher Beute heim. Ein kleiner Gang den Klippen entlang. Weit könnte man hier gehen, denn es ist der Naturpark Irte, zu dem es dann aber nur über Steine, Klippen und windige Trampelpfade geht.
Und dann wende ich an, was ich von Ully gelernt habe. Anstatt Stativ müssen ein paar Womobücher herhalten und dann wird mit Selbstauslöser geknipst.Und ich staune, selbst mit der Automatik kommen erstaunliche Bilder raus. Peniscola am Abend !

 

P1100856 (2) P1100857 (2)Noch ein Telefonat mit Ully, die zuhause angekommen ist, bevor ich es mir mit meinem Glas Vino gemütlich mache. Ab und zu wackelt noch eine Windböe am Bummeli, aber dann ist es herrlich ruhig, das beleuchtete Peniscola wacht über mich.
Welche Route soll ich denn jetzt wirklich nehmen, frage ich mich in der Früh. Am Meer entlang ist verführerisch, aber die potentiellen Plätze werden immer weniger und außer Roses sind sie alle nicht mehr so lauschig.

 

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Na gut, dann mache ich Brotzeit im Ebrodelta am Sandstrand und fahre in die Sierra und dann weiter Richtung Berge.

Boah, ich muß mich mal wieder richtig vom Meer losreissen. Es ist mir auf dieser Reise so oft so gegangen: ein paar Tage in einer schönen Gegend, dann fiel mir das Abschiednehmen immer schwer und es brauchte einen richtigen Ruck.

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Aber alles gut – ich lande in einer tollen Sierra – Felswände, Felszacken und fette Felsklöpse umgeben mich auf einem kleinen Parkplatz mit Kinderschaukel, Arbeitstisch und Sonne pur.
In der Ferne sehe ich auf dem Hügel „Horta de San Joan“ und vor mir „Le Roques de Benet“ und das Ganze ist der Naturpark Del Port.

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Am Ende dieser kleinen Naturparkstraße gibt es einen See, oder besser gesagt einen aufgestauten Fluss, der malerisch und gefaßt in die nächste Senke fällt. Eine kleine Picknickstelle und ein Parkplatz, umgeben von hohen Felsen und vielen Bäumen.. Ich wandere ein bißchen umher und fahre zurück zum „Kinderspielplatz“ der sehr viel heller und lichter ist. Hier ist es gut, hier kann ich bleiben.. Ein paar Telefonate und ein bisserl Womoplanung, bis die Sonne sich hinter den Olivenbäumen zum Schlafen legt.

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Geborgen unter einem großen Pinienbaum dürfen dann meine Augendeckel zuklappen. Die Erde hält so viele schöne Flecken für uns bereit! Danke!!!!

GPS N 40° 53′ 20“ E 0° 18′ 52“

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