Von den Steinen zum Meer in Sidi Ouassay

P1070039 (2)oder die große Freiheit

und das eingezäunte Camp

in Sidi Ouassay

 
15.Februar

 
Abschied von der Wildnis …..jetzt aber wirklich und nicht noch irgendwelche Umwege ausdenken, sage ich zu mir selber. Schließlich habe ich doch versprochen rechtzeitig in Spanien zu sein. Also auf nach Siddi Ouassey, dem Camp, direkt am Meer.

 

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Es gibt noch so viel zu entdecken und zu sehen hier in diesen wilden Steinen, in der reinen Natur und so fällt es mir schwer zu gehen, genauso wie ich mich auch nur schweren Herzens von der Wüste getrennt habe.
Das ist mein Marokko, das weiß ich jetzt. Nicht die Städte und das viele Menschengewusel, sondern die Stille der Natur, die Farben, die Formen, das Spiel von Sonne und Schatten auf dem Stein und in dem Sand und auch die Regentropfen, die tiefe Rillen im Boden hinterlassen. In dieser Natur fühle ich mich wohl.

 

P1070029 (2) P1070032 (2)Und nach einem guten Frühstück mit Leela, in der wir auch nochmal unsere gemeinsame Zeit angeschaut haben, geteilt, was wir erlebt haben, außen und innen, mache ich mich auf den Weg durch den Antiatlas hinunter zum Meer.
In der Ferne leuchten die schneebedeckten Berge vom Atlas hinüber. Der Regen bei uns war dort weiß. Es geht noch lange durch die rostbraunroten Steinberge vor schwarzen Granitfelsen, durch karge Steinwüstenlandschaft.

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Ob das wohl ein muslimisches Kriegerdenkmal ist? Ich glaube schon. Es steht so imposant da in dieser großen Weite.
Und langsam wird es grüner und grüner. Es sind nicht mehr nur Arganbäume und Stachelgwächse, sondern ganz normales Gras, Sträucher und Nutzpflanzen. Die Menschen leben hier von Landwirtschaft und nicht mehr nur von den Ziegen und Schafsherden. Die Berge sind bewachsen, auch der Hügel von der kleinen Trutzburg ist grün, ein kleiner Stausee taucht auf und dann sieht man schon die letzte Hügelkette vor dem Meer. Eine tolle Fahrt durch den Antiatlas.

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Unten bin ich dann wieder auf einem ganz zivilisierten Camp. Zwei Engländer neben mir und davor ein Deutscher. Es ist ziemlich eng, aber immer noch schöner, als weiter hinten zu stehen. Durch den Zaiun sehe ich das Meer und bald schon baumelt meine Wäsche relativ sauber auf der Leine.

 

P1070050 (2) P1070051 (2)Ich bekomme noch ein frisches Fischlein gebracht und während das auf der Pfanne bruzzelt lade ich mir die Karten von Wikiloc herunter. Darauf sind gute Wander- und Ausflugsrouten verzeichnet. Ein toller Tipp von Leela.

Und so ist es schon lange dunkel, bevor auch meine Augendeckel zuklappen.

GPS N 30° 03′ 19.4“ W 9°41′ 17.6“

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