und endlich zu den Mecklenburger Seen

P1020451Warum nicht gleich so,

frage ich mich und tauche ein in diese verwinkelte und verzauberte Seenlandschaft.

Endlich entschließe ich mich die Küste zu verlassen und fahre zum Highlight meiner Reise, zu den Mecklenburger Seen. Die ganze Zeit habe ich auf “etwas “ gewartet, ohne zu wissen, was es ist. Jetzt weiß ich es. Es ist diese Seenlandschaft. Durch die typischen Alleen gehts bis Wustrov und zu einem kleinen Campingplatz am Rätzsee.

Vorbei an einem kleinen Zuckerschlösschen, an den Schienen  nach Nirgendwo  und durch die fast endlosen Weiten des Mecklenburger Landes. Ich atme richtig auf und komme wieder in meinem Element an … Natur, Weite, Abenteuer….

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Mein kleiner Campingplatz liegt weit weg von jeder Zivilisation am Rätzsee. Freundlich werde ich begrüßt und kann mich ganz unten am Ufer vom See hinstellen.  Das Boot ist relativ schnell aufgebaut und dann gehts los ….

20140620_191255-800x600 20140621_120609-800x600Trotz sehr bewölkten Himmel schwelge ich in meinem Paddelelement und erforsche den See. Die kleine Zufahrt zum Gobenowsee verpasse ich, denn sie liegt gleich „nebenan“ von meiner Einstiegsstelle. So lerne ich den Rätzsee erstmal von oben nach unten kennen. Mein Boot gleitet am Ufer entlang und ein paar Wasservögel leisten mir Gesellschaft. Am nächsten Morgen besorge ich mir gleich eine kleine Wasserkarte, denn verpaddeln will ich mich in diesem Labyrinth von Wassersträßchen  und rüste mich für eine ausgiebige Tagestour.

 

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Von einem See zum nächsten geht’s. Mein Bootswagen hilft mir beim Umtragen und ich freu mich, daß ich die „Einfahrten“ finde, denn von weiten kann man sie nicht erkennen. Und die kleinen alten Hinweisschilder sind auch schon längst im Schilf fast verschwunden.

So tauche ich ein in die Geheimnisse der Seen, der kleinen Flüsschen, der Verbindung von einem See zum anderen. Gott-sei-dank habe ich die Karte, so daß ich immer wieder zurück finde. Und so schwelge ich in meinem Wasserelement. Auch wenn es grau und trübe ist und ab und zu regnet, mit Regenjacke und Spritzschutz bleibe ich trocken in meinem Boot und lass mich von der Landschaft, den Seerosen, dem verwachsenen Ufern, den verwinkelten “Gässchen”, den verrückten Flößen, verzaubern.  Auf den größeren Seen kommen mir diese motorisierten Floßwohnwägen  entgegen. Die Bewohner habe sichtlich Spaß und ich denke dabei an die Villa Kunterbunt.

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Am letzten Tag beschließe ich meine Paddeltour mit der Durchfahrt einer großen Schleuse.  An der „Stange“ halte ich mich fest, während sich langsam die Schleuse mit Wasser füllt und ich dann ebenerdig wieder hinaus paddeln kann.  Hinter mir sind die großen Motorboote, aber Paddler haben hier immer Vorfahrt und müssen nicht warten!

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Hier komme ich wieder hin – es ist einfach traumhaft.

Und damit geht meine Reise zu Ende und über den Spreewald fahre ich nach Hause. Auch hier ist ein tolles Paddelrevier. Ja, mein zweites Highlight dieser Reise habe ich gefunden. Das erste war die tolle Zeit mit meinen Schwestern und mit meiner lieben Freunden und das zweite diese weitverzweigte Seenlandschaft.

McPomm- ich komme wieder!

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