Smokvina-Bucht hinter Broce

oder mittendrin im osteuropäischen Regentief

25.3.

Viel Regen in Osteuropa….. huhuuhuuu… es regnet, trommelt und wirbelt auf meinem Womodach. Mal ein bißchen mehr, dann wieder ein bißchen weniger. Wo ist denn bitteschön die schöne Sonne. Warm ist es ja, aber naß!!! Nix mit herrlicher Bummelei der kroatischen Küste entlang. Und ich kann den Regentropfen nicht wirklich entfliehen. Dabei stehe ich an einem so wunderschönen herrlichen Platz in der Smokvina-Bucht, eine Bucht die wir früher mit dem Boot angefahren sind. Da war es heiß, die Adria blau und die grünen Pinien leuchteten im Sonnenschein. Mit dem Auto kam man nicht hierher. Jetzt ist der einstige Trampelpfad eine kleine Straße geworden, die bis hinunter nach Kobas führt.

 

 

 

 

 

Die Piste zum kleinen Rund nahe den Schwimmfelsen ist zu ausgewaschen. Aber hier oben gibt es eine schöne Ecke zum Bleiben. Das Schild Privatweg auf der Piste zu den letzten Häusern steht nicht mehr. Bei diesem Sauwetter würde ich sie auch nicht fahren. Auf dem Weg hierher war immer mal wieder Sonnenschein und einmal blinkte sogar die Adria blau. Das Doofe ist, das dieses Wetter mich noch ein bißchen begleitet. Wetterfrosch finde ich fast nicht mehr, weil er sich in einen Tiefwetterschlaf verzogen hat. Kein Gequake, kein Gemurmel nur schnarchende Stille. Da mußt du durch, grummelt inneres Stimmchen. Auf schnellstem Weg nach Griechenland, da ist es wenigstens nicht ganz so schlimm und auf Kreta scheint die Sonne.

 

 

 

 

 

Abends wieder Astrozeit mit Judith. Jeder von uns hat seinen inneren Wegbegleiter auf der Lebensreise. Diesen zu erforschen, näher kennenzulernen und seine Stimme zu hören, darum geht es in einem Seminar, zu dem wir uns spontan anmelden. Natürlich auf astrologischem Hintergrund. Ich bin neugierig, denn ich merke wie Astro hilft, Lebensumstände und Reaktionen darauf ein bißchen besser zu verstehen.

Was ist das, was uns innerlich führt und hilft die Lebensherausforderungen zu meistern? Wie können wir dieses Etwas in uns kultivieren, um es verläßlich an unserer Seite zu fühlen? Ängste verlieren ihre Macht, wenn wir uns dieser tieferen Wahrheit gegenüber öffnen. Diese Lebensreise ein spannendes Unterfangen und am Ende? Lachen wir dann über diesen ganzen Zirkus, den wir veranstaltet haben? Die ganzen Dramen, das Sehnen und Hoffen, die Anstrengungen? Sind sie nur dazu da die Traumhaftigkeit des Lebens zu erkennen, seine zwei Seiten, die Fürs und Widers und dann das Dahinter? Jenseits von Polarität, welcher „Raum“ öffnet sich da?

Trotz trommelndem Regen ein herrlicher Philosophenmorgen! Wenn die Sonne außen nicht scheint, muß sie es halt von innen tun!

 

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