Sanddünen-Idylle und politischer Welten-Wahnsinn

oder Rumbummeln, Philosphieren und  Gegend erforschen

7.5.

Rumbummeln, Ratschen, Faulenzen, Schwimmen und die Gegend erforschen, so läßt sich dieser Tag am besten beschreiben. Hier draußen an meinem Platzerl zusammen mit Wind und Wellen tauche ich ein, unter und komme prustend wieder hervor. Puuuh, ist das kalt. Nur 17 Grad. In der heißen Sonne trockne ich, spiele mit dem Sand und lass meine Gedanken zur Welt wandern.

Eine Welt, die mir wie ein riesiges Schauspiel vorkommt. Immer noch habe ich dieses Gefühl in einem Film zu sein. So viel hat sich in mir seit März 2020 verändert. Feste Strukturen, die Sicherheit und eine Ausrichtung im Leben versprachen haben sich gelöst, sind teilweise verschwunden und haben einem nicht ganz faßbaren inneren Raum Platz gemacht. Dieser innere Raum will erforscht sein und vor allem muß ich erstmal lernen, mich in ihm zu bewegen.

 

 

 

 

 

Es ist als ob ich durch ein Tor getreten wäre und nun einen Pfad entlang wandere, von dem ich überhaupt nicht weiß, wohin er führt, ob er überhaupt wohin führt. Ein Pfad, der in sich selbst beweglich ist und wabert. Ein Pfad, der in ein absolut unbekanntes Terrain führt.


Es braucht Mut, aber längst, längst bin ich durch das Tor geschritten und ein Zurück gibt es da nicht mehr. Wie in einem Märchen, wo der Weg hinter einem verschwindet und nur der nächste Schritt erkennbar ist. Das ist das Innen.

 

 

 

 

 

Das Außen der Welt wird immer bizarrer, unverständlicher und vor allem unvernünftiger. Wo ist denn nur der gesunde Menschenverstand geblieben? Frieden soll durch Lieferung von Waffen erreicht werden. Der russische Bär wird weiterhin auf übelste Art und Weise provoziert. Propaganda Nachrichten beherrschen die Medien und das Leid der einfachen normalen Menschleins spielt in der herrschenden Regierungselite keine Rolle. Gnadenlos wollen sie ihre Agenden durchsetzen. Schrecklichste Impfnebenwirkungen, Armut in der deutschen Bevölkerung, Preisexplosionen und Geldtransfer in andere Länder. Wo sind wir bloß hingekommen. Wo ist denn unserer gesunde Menschenverstand, der aufschreit und sagt, so geht es nicht weiter. Sehenden Auges schlittern wir in eine Gefahr, die größer nicht sein kann.

Wollte man während der Coronazeit jedes Leben und jeden natürlichen Tod retten, riskieren wir, d.h. unsere Führungselite, den atomaren Erstschlag. Das dabei Menschen sterben ist halt so.

Was für eine bizarre Welt. Immer wieder ertappe ich mich dabei, davor zu stehen und zu denken, das kann doch nicht wahr sein, das kann doch nicht ihr Ernst sein. Und doch wird es, zumindest in den Medien, gnadenlos vorangetrieben. Die Inflation ist spürbar und für viele kommt letztlich das allerböseste Erwachen, wenn die Nebenkostenabrechnung erscheint. Strom und Gas verfielfachen sich. Die Sanktionen gegen das ach so böse Rußland schaden im Wesentlichen nur uns, den normalen Menschleins. Diäten und Bezüge werden ja sowieso erhöht. Da spielt es keine Rolle.


Die Schere von Elite und Volk ist zutiefst auseinander geklafft. Vielleicht ist die Schraube verloren gegangen und beide Scherenhälften liegen weit voneinander entfernt im Sand.

 

 

 

 

 

In gewisser Weise fühle ich mich auch priviligiert, denn mit Brummeli stehe ich weit ab vom Weltenwahnsinn. In meinem Brummeli-Leben brauche ich so wenig und das kommt mir jetzt enorm entgegen und vereinfacht mir das Surfen durch diese Zeit. Fern ab von allem Wahnsinn kann ich mir meinen gesunden Menschenverstand bewahren und meine Werte leben. Andere tun dies auch in ihren Lebenszusammenhängen.

Ja, wir leben in einer Zeit des Weltenwahnsinns, des Chaos und Umbruchs, der Destabilisierung. Und vielleicht muß vieles ersteinmal auf dem Scheiterhaufen brennen, bevor es wie Phönix aus der Asche emporsteigen kann, um ein Neues zu schaffen.

Vielleicht muß unsere ganze dekandente Welt, bzw. die dekadenten Weltanschauungen brennen, bevor wir wieder zurückfinden zu den Werten, die das menschliche Leben so lebenswert machen.

Vielleicht ist dieser Krieg, in dem wir uns längst befinden der Krieg gegen die Dekadenz, die Überheblichkeit und Arroganz einer kleinen elitären Gruppe, die meint die Menschen beherrschen zu können und nicht nur beherrschen, sondern nach ihrer eigenen Vorstellung zu formen. Stichwort- Transhumanismus und Neue Weltordnung nach Schwab und Co. Fast scheint es so, als wollten sie Gott bzw. großer Schöpfergeist spielen und meinen sie könnten es besser. Was für eine Hybris!

Wir sind Menschen und das was uns als Mensch auszeichnet ist unsere Entscheidungsmöglichkeit, ein freier Wille und eine innewohnende Moral, die wenn nicht verzerrt und verbogen, dem einfachen mitmenschlichen Grundgedanke folgt:

Mein Glück ist auch dein Glück – meine Freiheit ist auch deine Freiheit und wir bereichern uns mit unserer Vielfältigkeit. Anstatt gegeneinander – miteinander.

 

Im griechischen Außen fühle ich mich weit draußen aufgehoben und folge den Notwendigkeiten, die das Leben mit sich bringt. Dazu eine Portion Forschergeist.

So gibt es eine Strandwanderung (ich entdecke noch zwei andere Plätze zum Stehen) und durch Pinienwald geht es zurück. Ein Nebenweg zu meinem „Wasserweg“ endet an einem Schlachtfeld des Windes. Umgestürzte Bäume und Äste. Hier hat wohl der Sturm gewütet.

Ich erinnere mich an eine Pressekonferenz mit Trump, bei der es um den Sturm ging. Trump sprach von einem Sturm, die Presse: „Welcher Sturm, Herr Präsident.“  „You will find out“, seine Antwort. Welcher Weltensturm tobt da gerade?

Ich wandere zurück, vorbei an zwei Womos, deren Besatzung in Hängematten schaukelt und komme an in meiner Sanddünenidylle. Was für ein Glück hier draußen zu sein!

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