Nestor’s Höhle und das Paläokastro

oder hoch oben über der Ochsenbauchbucht, der Lagune und der schönen weißen Sandbucht

21.5.


Neben mir, naja fast neben mir ein Segelboot, das in den ruhigen Wellen vor sich hindümpelt. Davor weißer Sand und ein paar Wacholderbüsche. Brummeli hat sich dann doch gestern am Nachmittag in eine kleine Nische am blauen Wasser verzupft. Rückwärts so weit in den Sand, bis er zu weich wird. Stühlchen steht um die Ecke hinter dem Buschen. Vor mir drei Segelboote und herrliches Wasser zum Schwimmen.

 

 

 

 

 

Jetzt am Nachmittag ist es ein bißchen wärmer und ich tummel mich und in der noch heißen Sonne wird getrocknet.
Was für ein schöner Sonnentag mit Höhlenerforschung und dem Erklimmen einer Burgwand.

 

 

 

 

 

Von meinem versteckten Wiesenpfadplatz mache ich mich auf um Nestors Höhle und die Burg zu erforschen, Paläokastro genannt. Die Zinnen stehen noch, dazwischen hat sich die Natur den Platz erobert.


Auf kleinem Trampelpfad unterhalb der Felswand direkt am Lagunensee entlang, dann durch weichen weißen Sand. Geradeaus käme ich direkt in die „schöne Bucht“ von gestern, links geht es hinauf und dann sehe ich sie schon, Nestors Höhle. Wem oder was diente sie? Konnte man hier gut Diebesgut verstecken? Groß genug ist sie und schwer zugänglich auch, zumindest von der Burgseite her.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vom Wasser muß man nur lange genug durch den Sand stapfen, bis ein steiniger Pfad vor dem Eingang halt macht. „Hallo“ ruft es da, ich stehe im Dunkeln. „Hallo“ rufe ich zurück. Ist es mein Echo? Ein paar Hallos fliegen umeinander. Die beiden Radlfahrer, denen ich vorher begegnet war sind wieder da zu Fuß. Sie kamen von oben herunter. Ein Kraxelsteig und das letzte Stück ist nicht gesichert. Und oben haben sie den weiteren Weg nicht gefunden. Na, dann gucke ich mal wie weit ich komme.

 

 

 

 

 

Der Kraxelsteig schön gesichert mit Haltegriffen und Stahlseil. Es ist nur ein kurzes Stück. Ich lande unterhalb der Burgmauer und die muß nun erklommen werden. Der erste Tritt gut gesetzt und ich finde Festhaltesteine und in drei Schritten stehe ich oben. Runter wäre schwieriger. Ich merke, ich bin vorsichtiger geworden mit den Jahren.

 

 

 

 

 

Oben ein herrlicher Weitblick über die Lagune, die „schöne Sandbucht“ und die Ausläufer der Ochsenbauchbucht. Eine Insel liegt quer vor dem offenen Meer und so gibt es nur zwei Eingänge, die relativ eng sind. Ich stapfe den Burgzinnen entlang, bis eine Kraxelei mich umdrehen läßt. Der andere Weg führt durch Wildwuchs innen und landet am Haupttor. Immer wieder tolle Ausblicke.

 

 

 

 

 

Auf gemütlichem Wanderweg geht es zurück und auf dem Weg entdecke ich die eine oder andere Nische, von denen ich dann die eine etwas später bewohne.  Die letzten Samstagsausflügler rollen zurück und ich habe Sand und Meer für mich. What a day!

 

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