In der weiten heißen ungarischen Pampa

oder jetzt wirklich auf dem Weg Richtung Deutschland

29.6.

Ein großes gelbes Wiesenfeld und ein kleiner Hügel mittendrin. Flaches ockerfarbiges weites, weites Land. Ein paar Hainbäume in der Ferne. Vor mir eine blaue Kornblume. Eine Rinderherde zieht vorbei.

Aus den rumänischen Bergen bin ich in der Hitze der flachen ungarischen Ebene gelandet und steh einfach mittendrin. Ein kleiner Feldweg, der sich in den Horizont erstreckt und zu dem „Hügel“ führt. Die Bergbesteigung erfolgt mit Strandlatschen. Oben ein alter Stein, vielleicht eine alte Landmark. Stühlchen steht im leichten Wind. Es ist schon spät nach rumänischer Zeit, eine Stunde früher nach „Normaler“, trotzdem bin ich müde und gähne vor mich hin.

 

 

 

 

 

Fünf Dinge gab es heute zu erledigen: Tanken, Gas-tanken, die Adblue Kanister auffüllen, Brummeli waschen und einkaufen. Der Pistenstaub rinnt in großen Schlieren auf den Boden. Vorräte werden aufgefüllt und es gibt nochmal leckere Kirschen, dazu Schafskäse, der nicht so salzig ist, wie bei uns.

 

Die Grenze einfach und unkompliziert. Nur der Reisepass und einmal hineinschauen, dann sind sie zufrieden und die großen Brummer haben eine Extraspur.

Noch vor meinem angedachten Platz biege ich ab auf diesen Feldweg zum nur mal gucken und bleiben.

Manchmal sind selbst gefundene Plätze besser als die von park4night. Von dem See in der Nähe höre ich nur, dass es dort schwieriger sein könnte. Und für lange Sucherei ist es mir schon zu spät.

 

Nach dem Sonnenuntergang läßt der Wind nach und die Hitze krabbelt ins Brummeli.  Mein kleiner Ventilator trocknet die Schweißtropfen und ich halte ganz still. Die Mücken surren. Auch hier hilft mein Mückenstecker und ein bißchen Autan an den Fenstern, bevor ich mich auf die Traumlandreise begebe. 

 

Schöne heiße ungarische Pampa.

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