Immer noch zwischen La Lajita und Costa Calma

oder zu Fuß die schönsten Plätze entdecken …

17.1.

Was für ein schöner Felsenplatz, an dem ich meinen zweiten Morgenkaffee trinke. Unten der Kiesstrand und das so ruhige Meer. Jippijeii ein Morgenschwimmerli, auch wenn Wolken umeinander ziehen und vielleicht hier und da ein kleines Himmelströpfchen verweht wird.

Was habe ich da Tolles wieder gefunden. Hier muß ich natürlich bleiben.

 

 

 

 

 

Gestern beim meinem Gang Richtung La Lajita den Felsklippen entlang blinzelt mir der Platz zu. Sieht verheißungsvoll aus, ob ich da wohl hinkomme? Die Piste geht hinter dem weißen Haus hinunter und meine Argusaugen entdecken, das sie gut ausgebaut ist. Sogar auf Maps erscheint sie als Weg zum Strand. Da will ich hin, geh aber erstmal noch weiter bis zum Palmenblick. Beim Rückweg sehe ich schon wie ein Jeep hinunter kommt.

Oh schade! Vier Menschleins, ein Boot und eine Angel bauen sich am Strand auf. Ausgerüstet mit Picknickkorb und Stühlchen. Vielleicht komme ich dann morgen ganz früh, denke ich so halbbewußt, wünsche noch einen schönen Tag und wandere zurück.

 

 

 

 

 

Ich kenne das mittlerweile von mir: da taucht ganz kurz ein Gedanke auf, ich verfolge ihn nicht weiter, verwerfe ihn manchmal und lande dann doch genau bei diesem ersten Gedanken. So auch heute. Brummeli rollt am Morgen die relativ gute Piste hinunter. Ein Angler steht weiter vorne in den Felsen. Es ist noch Flut und Angelzeit.

„Mein Platz“ in der hintersten Ecke ist unbelegt. Zwei Keile und ein paar flache Steine, dann steht er gerade. Eine Möwe beobachtet mein Tun, läßt sich auf dem weißen Poller nieder, fliegt weiter und kommt zurück. Oh wie schön!

 

 

 

 

Wetterfröschchen hat zur Zeit mal wieder diverse Wolken und ein paar Regentropfen eingepackt. Hier vor Costa Calma ist es aber immer noch am schönsten und am wärmsten. Auf Gran Canaria gehen die Temperaturen unter zwanzig Grad zurück, auch auf den kleinen Inseln. Fuerte scheint wohl eine der wärmsten zu sein. Kein Wunder das ich bleibe, vor allem wenn ich dann so schöne Ecken entdecke.

 

Unspektakulär geht der gestrige Tag zu Ende. Ein anderer Brumm steht weiter vorne an den Felsen, aber mehr im Wind. Ich sehe die Bewohner nicht. Ich selbst genieße den Abend im Windschutz von Brummeli, lausche noch ein paar Nachrichten, bevor der Abend mich zum Essen ruft.

Strawanzerleben.

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