Hoch über dem Meer bei Cala del Carnaje

oder die Bucht und der Olivenhain hinter den Bergen

(bei den sieben Zwergen)

13.12.

Da stehe ich wieder an einem meiner schönen Plätze. Die Olivenbäume vor mir, das Meer im Hintergrund, daneben die hohen Berge, deren Konturen im Morgenlicht hellgelb schimmern. Was habe ich für ein Glück an diesen wunderbaren Plätzen sein zu dürfen. Der Weg hierhin ist etwas einfacher geworden. Ein paar findige Autofahrer haben eine Nebenspur gerollt und Brummeli rumpelt langsam den steinigen Felsweg weiter bis zum Olivenhain. Ich bleibe etwas weiter oben stehen.
Die letzte halbe Stunde Sonne genieße ich auf einem Sitzfelsen bis sie hinter dem Berg veschwindet.

 

 

 

 

 

Weit bin ich ja heute nicht gekommen. Aus dem ich will ja nur mal nach meinen alten Plätzen gucken bleibe ich für einen frühen Nachmittagskaffee in Roadaquilla am Strand. Drei Womos stehen dort. Eigentlich darf man hier nicht bleiben, aber die 2m Schranke ist offen und ich höre, dass am Wochenende hier so ca. zwanzig Womos standen. Sicherlich nicht nur tagsüber.

 

 

 

 

 

Trotzdem das Lauschige, das ich einst an dem Platz erlebte ist weg. Unten kommen und gehen die PKWs. Das weiße Beachrestaurant hat sich noch um zwei weitere Bauten vergrößert und wirklich lauschige Ecken gibt es nicht mehr. Der Wind fegt um die Ecke, direkt ins Womo hinein. Das wilde Meer schickt seine weißen Schaumkronen ans Land und jemand erzählt mir von den vielen Quallen, die sich dort tummeln.

Also gucke ich nach meinem anderen Platz, der still und leise vor sich hin dümpelt. Hier ist es sehr gut. Die Geborgenheit der Natur fühlbar, das Meer sichtbar und die Sterne am Himmel fast zum Greifen nah.

 

 

 

 

 

Am Morgen gibt es eine lange Wanderung durch die Berge bis zum Mittelmeerblick. Alle Wege werden ausprobiert. Kurz vor den Bienstöcken dreh ich um, die alten Ruinen lasse ich links liegen und lande schließlich hoch oben mit Blick auf die „Hippibucht“ und die wilden braunen Berge. Es ist einfach nur schön.

 

 

 

 

 

Auf dem Rückweg treffe ich noch den Schäfer mit seinen Ziegen. Ob ich ihn richtig verstehe, weiß ich nicht. Unten, da wo Brummeli steht, ist es ok zu stehen, aber nicht hier oben. Der Weg war ja auch deutlich mit einer Kette gesperrt, Durchfahrt verboten. Was für eine schöne Bergwelt hier hinten. Es gibt noch mehr Pfade zu erforschen.
Aus vollen Zügen genieße ich das einfache Hier-sein-können.

Entspannt mit dem Womo draußen im Nirgendwo ist für mich Glück und das bei diesem schönen Wetter!!!

 

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