Hoch oben auf dem “ Bald Rock“

oder alle guten Dinge sind drei und der Bald Rock ist der Dritte….

 

23.11.

 

Geht doch und geht doch auch einfach!!!
Der Wanderweg auf den Gipfel vom „Bald Rock „, dem drittgrößten Monolithfelsen Australiens, ist soooooo schön. Es geht zwar auch hinauf, aber sanft und die Wege durch die Felsen sind einfach. Keine Kletterkünste sind mehr erforderlich. Und so genieße ich meine Morgenaktivität aus vollen Zügen, auch wenn ich meine Beinchen noch von gestern spüre.

 

 

 

 

 

 

Wer da wohl wohnt? Irgendein kleines Viechlein, was sich durch die Erde wühlt. Und dieser Lehmhügel sieht sehr nach Termintenhügel aus. Ich seh allerdings keinerlei Aktivität. Vielleich findet die aber auch nur innen statt.

 

Nochmal durch ein schönes Steintor und dann schlängelt sich der Weg über kleine Stufen, an Felsen vorbei, zwängt sich durch sie hindurch und macht den Blick frei auf diesen großen Monoltithen, der mit seinen Streifen markant im Morgenlich schimmert. Ja, genauso hatte ich ihn auf einem Foto gesehen. Ein bißchen über die Felsen, auf dem sich in der Morgensonne ein kleiner Salamander oder Leguan wärmt. Schnell verzieht er sich wieder unter die Felsspalte. Später sehe ich, daß da eine ganze Famiie wohnt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Oben habe ich einen wunderbaren Rundumblick, auf der einen Seite bis hin zum Castle Rock und der Pyramide, auf der anderen Seite Mount Lindsay und Mackenzie, aber vor allem in diese große unbewohnte grüne Weite.Was für ein Land, dieses Australien und dabei bin ich doch noch immer in dem zahmen Teil!

 

Auf dem Rückweg treffe ich Jane, eine Neuseeländerin, die seit 14 Jahren in Australien lebt. Sie genießt hier vor allem diese Weite und ist zusammen mit ihrem Mann auch im Womo unterwegs, allerdings ein 4Räder. Sie sind schon ziemlich alles gefahren und sie sagt Neuseeland ist fantastisch, Australien spektakulär, wenn auch nicht immer schön. Übernachtungsplätze findet man gut an kleinen Straßen in irgendwelchen Nischen. Man kann da problemlos übernachten, erzählt sie. Gut ür mich zu wissen, denn wenn die Ferien beginnen könnte es auch auf den Naturparkplätzen voll werden.

 

 

 

 

Mein Weg gen Norden führt nun weiter erstmal bis Deep Water, ein kleines Nest mit Bahnhof. Dort soll es einen schönen Platz am Fluß geben. Die Zufahrt dahin führt bloß leider durch den Fluß. Nix für mich!

 

Also rolle ich weiter bis Glenn Innes, das ich mir morgen mehr anschauen möchte. Dahinter gibt es eine kleine Recreation Area, die sich Stonehenge nennt. Viele Steine,verteilt auf einer Schafswiese und dort darf man auch übernachten. Schnell habe ich mein Platzerl gefunden und dann stromere ich noch ein bißchen in den Steinen umeinander. Wolken kommen und gehen, ein paar Tropfen zwischen durch, aber dann scheint die Sonne wieder .

 

 

 

 

 

Nach wie vor wird es abends kühl und nachdem die Sonne hinter einer Wolkenwand verschwindet, verschwinde ich in mein Womo mit Blick auf eine „Almwiese“ auf der die Kaninchen Fangen spielen und die Schafe den Rasen mähen.
Zwei liebe Telefonate über whatsapp ….es funktioniert blendend und dann verkieche ich mich in mein gemütliches Brummeli-Kuschelnest.

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