Mein Retreatplatz nahe Aljezur

oder vor Anker in den Hügeln am Meer

15.-16.1.

Ein Mond goldgelb und kugelrund wandert ins Meer. Es ist morgens und im Osten taucht schon das erste rotgelblich schimmernde Morgenlicht auf. Im Westen der große Mond, der sich am Horizont ins Meer verabschiedet.

Er wird immer kleiner bis er ganz verschwindet, Bye, bye bis heute abend!

Farbenspiele am Himmel und das Kommen und Gehen ist schon ein Genuß der besonderen Art. Dazu im warmen Bettchen sitzen und das Schauspiel durch meine großen Fenster verfolgen, die obligatorische Kaffeetasse in der Hand. Ein wunderschöner Wintermorgen bei zehn Grad plus.

 

 

 

 

 

Wieder habe ich das Wochenende auf meinem Aljeplatz, meinem portugiesisches Bayerbach verbracht. Dieses kleine Fleckchen Erde ist zu einem kleinen portugiesischem Zuhause geworden. Nicht, das ich es besitzen müßte, aber ich kann hier andocken, eine Zeit vor Anker gehen und mein Seelchen auf Reisen gehen lassen. Unterstützen tue ich dies mit Erforschungswanderungen durch die Hügel.

Diesmal ist noch ein anderer Pfad dran, der mich mal wieder durch Zistrosenmacchia, Heidekraut, tiefe Schluchten und felsige Abhänge führt. Spannend, ob ich wohl da lande, wo ich denke, nämlich beim alten Haus. Der Pfad ist oft nicht wirklich sichtbar, aber ahnbar und so werden meine Schritte sorgfältig gesetzt und zweimal drehe ich um, weil ich einer falschen Fährte gefolgt bin.

 

 

 

 

 

Ich fühle mich wie ein Indianer, der durch den Busch streift. Beim alten Haus, weiß ich den Weg, steil hinunter durch den Sand gerutscht und dann wieder hinauf und ich stehe auf meinem Felsplateau. Eine verwegene fahrbare Piste der Fischer kommt vom Hauptweg hierher.

 

 

 

 

 

Ich stelle Stühlchen hinter dem Brumm in den Windschatten und lass Seelchen in der Sonne baumeln. Was für ein Glück diese verrückte Coronazeit so außerhalb verbringen zu können, losgelöst vom Alltagswahnsinn in Deutschland.

Der Wahnsinn läßt mich nicht kalt. So manche Puzzlesteine werden sichtbarer, das Verwirrspiel durchschaubarer. Der Irr-Sinn wird langsam aber sicher aufgedeckt. Anders ausgedrückt, die Täuschung muß aufgedeckt werden und das ist kein einfacher Weg. Denn wenn Täuschung aufgedeckt wird tut es weh,- Ent-Täuschung.

 

 

 

 

 

Welche Täuschung jedes einezelne kleine Menschlein für sich aufdecken muß ist ganz individuell gestrickt. Die gesellschaftliche Ent-Täuschung die aufgedeckt werden muß ist so vielschichtig. Da gibt es die Pandemie, den Nachweis der Pandemie mittels PCR. Da gibt es die Intensivbettenbelegung und den Intensivbettenabbau. Da gibt es die Politiker, die ihre Entscheidungen nur zu unserem Besten treffen und einen blöden Werbespruch: Wir wollen nur ihr Bestes…..

Da gibt es die Pläne von Schwab und Co, die Agenden von 2021 bis 2030, 2050 , die uns eine neue Welt von Besitzlosigkeit und Glück erzählen. Wir das Volk, die Doofen, besitzen nix mehr und sind glücklich. Die Elite da oben,die Klugen, die alles besser wissen, besitzen alles, verteilen nach Gutdünken und sind auch glücklich. So die Idee der neuen Weltordnung, die auf Zucht, Ordnung und Abschaffung der individuellen Freiheit beruht.

 

Wollen wir so leben?

Ich nicht und so bin ich längst ausgestiegen und finde meine Nischen. Es gab mal einen Auspruch von einem weisen Indianer: wenn die Sterne vom Himmel fallen, ist es Zeit in die Wälder zu gehen.

Wenn Stars- und Sternchen demaskiert werden als das, was sie sind, ist es Zeit sich für eine Weile zu verziehen, um dem Sturm dieser Enthüllung auszuhalten. Und mit Ghislaine Maxwell in der USA hat wohl so ein Prozess begonnen, der beginnt, die Gesichter hinter der Maske unserer Vorbilder zu zeigen.

Und in Deutschland beginnt jetzt wohl langsam die Zeit der Wendehälse, ein anderer Ausdruck für zurückruden und versuchen sein Gesicht zu wahren. Das Internet vergißt nichts und so werden sie diesmal nicht einfach unter dem Deckmantel des Vergessens verschwinden können und ihre Maske mit einem netten fürsorglichen Lächeln bemalen. Wir werden sehen.

 

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