Auf einer Schafswiese oberhalb der Dordogene

oder eine weitere große Etappe durch Frankreich und mal wieder „Schwurbelgedanken“….

 

16.9.

Die Tage werden merklich kürzer, oder schlafe ich nur länger? Die Sonne krabbelt schon hinter den Bäumen hervor und ja, jippijeiii, ich bin wieder in der Sonne im Spätsommer gelandet. Blauer Himmel, eine große freie Schafsfläche oberhalb der Dordogne. Was für ein toller Platz. Über die Route Perspektive schnurre ich auf schmalsten Sträßchen hinauf nur die letzten zwei Kilometer sind guter Schotter und selbst ich passe unter den Bäumen durch, ohne zuviel Knarzgeräusche.

 

 

 

 

 

Nochmal eine große Tour quer durch Frankreich auf mittelgroßen Straßen und jetzt bin ich mehr oder weniger da, wo ich aufgehört hatte. War das ein Trip! Mein Auge wird besser das Allerwichtigste.

So sitze ich abends noch kurz draußen auf dem Stühlchen und ratsche lange mit Tina, die ich in  Albanien kennen lernte. Es ist schon verrückt, da hört man sich und ist sich wieder so nah. Vielleicht geht mir das ja auch mit einer anderen ehemaligen Freundinn so. Sich hören ist anders, als sich nur schreiben.

 

 

 

 

 

Seelchen macht sich ganz weit auf hier draußen, kein Mensch weit und breit, keine Streulichter. Da schlafe ich super, super gut. Und die Welt da draußen?

Weiter wird Angst und Panik geschürt. Wieviel sich davon bewahrheitet werden wir sehen. Im Moment schaut es ziemlich düster aus und es braucht schon eine Portion Eigenwillen oder Bauchgefühl dieser Düsternis nicht anheim zu fallen. Kriegsängste werden geschürt, Versorgungsengpässe, Hunger, Not und das Schlimme daran ist, das es auf den Rücken der Menschen ausgetragen wird, die schon am Existenzminimum knabbern. Sie haben oft nicht die Möglichkeit anders zu denken, müssen sie doch um ihr tägliches Überleben bangen und können sich um Hintergründe oft nicht kümmern. Die Diäten der Politiker bleiben aber weiter hoch, da wird eher noch zugesetzt als abgegeben.

Und trotzdem je wirrer und verrückter uns dies alles präsentiert wird, je eher wird der eine oder andere sich vielleicht den Kopf kratzen und fragen ist das wirklich alles so? Wenn man nix mehr zu verlieren hat, kann man die Angst hinter sich lassen und die Situation vielleicht klarer erkennen.


Vielleicht sieht man dann, das die Angst das Mittel der Wahl ist, um Menschleins zu etwas zu bringen, was sie unter normalen Umständen nicht gemacht hätten.

War es am Anfang die Angst vor dem unbekannten Virus, das ja so schrecklich wüten sollte, ist es jetzt die Angst vor Krieg, Atomkrieg, vor Hungersnot und Blackout. Das Virus hat sich nicht als so tödlich erwiesen, aber die Menschleins haben freiwillig oder mehr gezwungen freiwillig an dem Gen-Experiment mitgemacht. Unter normalen Umständen wäre dies nicht passiert.

In welche Falle wollen sie uns jetzt mit Krieg, Energiekrise usw. locken? Wennn die Energiekosten dazu führen, das Menschen verarmen und auf Bürgergeld angewiesen sind ( Hartz4) hat man sie in der Hand. Bist du nicht brav und folgst unseren Regeln bekommst du nix. Ist dies die Falle der Überwachung der Menschleins? Wenn man nix mehr hat, ist man froh, wenn man etwas zum Überleben bekommt. Dieses Bürgergeld, oder Hartz4 noch genannt, muß von den Menschen, die arbeiten durch die Steuerabgaben finanziert werden.

Irgendwann fragt sich vielleicht der eine oder andere, lohnt es sich überhaupt zu arbeiten, ist es nicht viel einfacher Bürgergeld zu bekommen, die Miete und Heizkosten bezahlt und schon kracht das System zusammen, weil es zu wenige Steuerzahler gibt. Bürgergeld kann auf die Dauer nicht gelingen, meine Meinung.

Gesellschaftlich stehen wir so auf der Kippe von totale Kontrolle über den Körper hinaus einerseits versus individueller Eigenverantwortung und Freiheit andererseits.

Ich wünsche mir, daß die Menschleins langsam mehr und mehr erkennen, welch perfides Spiel gespielt wird und das blinder Gehorsam noch nie zu etwas Gutem geführt hat. Trotz alledem bin ich nach wie vor in irgendeiner hintersten Ecke guten Mutes, das das Gute sich durchsetzt und der Mensch in eine multipolare Welt geführt wird, in der die Vielfalt uns bereichert, anstatt erschrickt.
Vielleicht brauchen wir so hautnah die atomare Bedrohung, das wir erkennen das Krieg und Kampf gegeneinander nicht zum Guten führt. Aber wie war es schon im alten Rom: wenn die Dekadenz des Überflußes Überhand nimmt merkt man nicht, wie man am Rand der Klippe steht, kurz vor dem Absturz.

Ich kann die Gesellschaft nicht verändern – ich kann mich verändern und meinen Weg gehen, was ich längst, längst tue. Vielleicht ist es ja auch Schicksal, das ich so gestrickt bin und den Mut habe meiner tiefsten inneren Stimme zu folgen. Letztlich bin ich zutiefst dankbar dafür.

 

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