Auckland

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Aufbruch, Abschied, Packen

in Te Arai Point

und Womo-abgeben in Auckland

 

 

16.4 und 17.4.

 

Graue Wolken, ein bißchen Wind und noch kein Regen. Zum Schwimmen ist es mir zu kühl, zum Laufen nicht. Also gehts über die Kuh-und Schafswiesen hinunter zum Meer und ein bißchen am Strand lang.

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Ein paar schwarze Schwäne wundern sich wer da lang kommt und meckern ein wenig, weil ich sie beim Frühstück störe.

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Unten verabschiede ich mich von der braun-grau-blauen Tasman-Sea, bevor ich mich mit dem Brumm Richtung Te Arai Point bewege am Pazifik, mein letzter Womoübernachtungsplatz. Ein paar verwegene Surfer reitten noch auf deWellen, die von dem Wind ganz schön hochgepeitscht werden. Face to the wind, heißt es für mein Womo, also Schnauze in den Wind stellen, dann wackelt es nicht so sehr.
Nun geht es daran, zu packen, was nehme ich mit, was bleibt da, gar nicht so einfach bei dem vielen Kram, der sich da so ansammelt in drei Monaten. Dazu fängt es auch das Tröpfeln an, das sich dann langsam zu einem Dauerregen und in der Früh zu einem Wolkenbruch mausert. Irgenndwie ist alles klamm. Naja, bei der vielen Feuchtigkeit kein Wunder.

 

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Morgens lass ich mir Zeit in der Hoffnung der Wolkenbruch wird mal weniger. Jedesmal , wenn ich aussteige, um was zu holen, bin ich klatschnaß Und so sitze ich etwas angefeuchtet im Führerhaus und der Heizung ist es auch zu naß.Sie funktioniert erst gegen Mittag wieder als der Regen weniger wird und mal ganz kurz die Sonne durch kommt. Ja so ist das mit alten Autos. Irgendwie bin ich auch wieder froh, wenn ich das abgeben darf, so ganz zuverlässig war es halt nicht. Also fahr mich noch schön nach Auckland rede ich ich ihm gut zu.
Meine Schuhe sind gottseidank relativ trocken, weil ich nach Kiwimanier einfach immer barfuß gegangen bin. Ich glaube, ich bin schon ganz schön ein Wald -oder Meer-oder Schaf-Schrat geworden.

 

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Im Shakespeares Park, meiner ersten Übernachtungsstelle vom letzten Jahr, mache ich Brotzeit. Ich muß erst um halb fünf am Hotelchen sein, wo Trevor dann das Auto übernimmt. Also habe ich noch Zeit am Flughafen mein Gepäck zu wiegen. Mannomann, was habe ich bloß schon wieder alles eingepackt. Ich muß mich noch von ein paar liebgewordenen Dingen trennen.
Die Übergabe geht kurz und schmerzlos, Trevor ist „nur“ ein Fahrer. Auf seine Frage nach meiner Zufriedenheit sage ich, die Größe war ok, aber das Auto ist zu alt und unzuverlässig. Ich habe mich nicht wirklich sicher gefühlt und als ich ihm von meinen Pannen erzählte, runzelt er die Stirn.
Ich finde, ich habe das Auto gut gemeistert und freu mich wahnsinnig wieder auf mein Eigenes. Jetzt habe ich erstmal genug von geliehenen Autos.

 

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Ich habe mir ein gutes Hotelchen gegönnt. Ein Zimmer mit Blick in den Park, das Springbrunnengeplätscher übertönt die Geräuschkulisse der Straße. Gut gemacht. Nachdem ich nochmal umgepackt habe, gibts eine herrrliche Dusche. Meinen Reis und Salat, den ich mir vorbereitet hatte, esse ich auf der Terrasse. Mit einem letzten Glas Vino beginne ich mein Neuseeland ausklingen zu lassen – ganz langsam! Und Seelchen habe ich an eine Schnur gebunden, so dass es diesmal gleich mitkommt. (War aber auch damit einverstanden!)

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