Wenn die Dinge nicht so wollen, wie ich ….

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oder von der Spirit Bay über tausend gefühlte Haltestopps

zum Lake Waiharara

 

 

28.Februar

IMG_6824Der Tag fängt so toll an, nämlich mit einer langen Strandwanderung…. dieser helle Sand, Felsen, blaues Wasser, heiße Sonne und ein Sonnenhut auf meinem Kopf. Irgendwann tue ich ihn weg, weil es mir darunter zu warm wird ….
In der Nacht war es noch kühl, aber sobald die Sonne rauskommt ist es heißer Hochsommer pur. Die ersten Wochenendkiwis kommen mit ihren Quads und Motorrädern, ihren Booten und kleinen Zelten. Zeit für mich, ihnen diesen tollen Platz zu überlassen.

 

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Mein erster Haltestopp ist der Parkplatz von gestern, wo ich mein Geschreibsel wieder hochladen möchte ….. möchte, möchte so gerne, ich will das jetzt aber… .
Es will aber nicht, die Verbindung ist unstabil und dann sagt mir Vodafone, daß mein Guthaben alle ist …. hmm – also Karte rauskramen und nochmal aufladen. Habe ich ja schon einmal übers Internet gemacht, also nochmal same procedere as every year or month ….
Naja, vielleicht geht es jetzt, denke ich mir … es geht aber nicht. Also wird es in dem nächsten Ort vielleicht gehen, denke ich mir. Und dieses denke ich im Laufe des Tages noch ziemlich oft. Ich fahr zu Stränden, guck in Seitengassen, gucke überall und was ich sehe ist wunderbare Landschaft und immer nur ein bis zwei kleine Balken und wahrscheinlich das langsamste Netz, was es gibt.

 

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Meine Homepage streikt beim Hochladen und ich nehme mir noch nicht mal richtig Zeit, hier und da die tollen Bäume oder einen wunderbaren Ausblick auf Meer und Steine zu fotografieren. Gottseidank nehme ich es noch ein bißerl wahr.
Da hat mich wohl heute der Wollen-Virus erwischt.
Mittlerweile bin ich schon in Kaitaia gelandet und meine kleine Campingapp erzählt mir von einem wunderbaren Platz in Ahipara am Meer … ein kleiner futzeliger, schräger und schiefer Stellplatz direkt oberhalb der „Strandautobahn“ erwartet mich und dann kostet der noch 30 Dollar für ziemlich nix.
Ich drehe um und peile einen Platz 50km zurück an …. wahrscheinlich mit vielen Menschleins, weil es Wochenende ist, schönes Wetter und der Platz am geschützten Meer liegt.
Irgendwie werde ich wohl damit zurechtkommen. Ich brause zurück (schön wenn mein Browser auch wieder so düsen würde!) und sehe im Augenwinkel das Schild zum See. Nur 200 m diese kleine Futzelstrasse, das kann ich riskieren und komme an einen wunderschönen See mit einem großen Piknickplatz ganz für mich alleine, wow …das hätte ich jetzt nicht gedacht.

 

IMG_6832 IMG_6831Da habe ich ja mal wieder saumäßig Glück gehabt.
Ein kleines Erfrischungsschwimmerli im See,ein kleines Abendfresschen und nochmal ein Versuch (ich kann es immmer noch nicht lassen) ….. wenigstens die Bilder habe ich schon hochgeladen. Ob das ganze auch gespeichert ist, großes Fragezeichen.
Schluß jetzt, sage ich zu mir beim Dunkewerden, mach meine Womotür zu, damit mich die Mücken nicht aufessen. Sie haben nämlich schon damit angefangen. Gut, daß ich noch ein bißerl Antijucksalbe habe.

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Ein toller Sonnenuntergang ein wunderbares Abendlicht, dann kommt noch ein anderes Womo und ich gehe früh schlafen.

GPS: S 34° 56′ 43“ E 173° 11’12“

(Nachtrag – heute am 1. geht alles wieder wunderbar, weil mein Norton den „Fehler“ in meinem Lapi repariert hat! Juchhuuu!!!!)

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