„The roling Stones“ und kreisrunde Pools…

IMG_6905oder über Rawene, Oponuni

und dem Arai Te Uru Point

zum Kouti-Point

 

 

1.März

Ich habe gut und lange geschlafen. Erst um 7 klappen meine Augendeckel wieder auf und die Sonne kriecht ganz langsam hinter dem Berg-und Baumrücken hervor. Gemütlich schlürfe ich meinen Kaffee und der Hund vom Nachbarn schaut auch kurz vorbei.
In Kaitaia ist ein großer Parkplatz von Pack’n Save (ein Einkaufsmarkt) und mein Internet funktioniert wieder und ich kann meinen Buchstabensalat von zwei Tagen hochladen. Mein „Norton“ hat mir irgendwas repariert und es läuft alles wieder normal. Juchhu!!!!
IMG_6853Vorher gucke ich aber noch kurz bei dem Kauri-Cafe vorbei. Hier werden alte Kauribaumstümpfe zu Kunstwerken geschnitzt.

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Oh, das muß ich mir anschauen.Tja, da sind Künstler am Werk… ich erstehe ein paar Mitbringsel und weiter gehts! (Was, verrate ich natürlich nicht!)

Auf kleiner Schnörkelstraße durch grünes Kuhland schnurre ich Richtung Rangiora, entlang des langgezogenen und weitverzweigten Hokianga Harbour Fjord. Es schaut aus wie eine sanfte Seenlandschaft mit vielen grünen Bäumen, Pinien, Kauris, dazwischen immer wieder die tollen Silverfern-Bäume und direkt am Ufer die Mangroven. (Ich glaube jedenfalls, dass es Mangroven sind. Sie stehen im Wasser.)

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Schau dir die „roling Stones“ an, sagt mir mein kleiner Führer bzw. er spricht von den Boulders. Und ich habe Glück, es ist gerade Ebbe und ich kann am Strand entlang wandern und die runden, fetten Steine bewundern, die wie zufällig hingeworfene Billardkugeln aussehen oder wie kleine freche Steingeister, die mich verschmitzt angrinsen. Ich grinse durch meinen Fotoapperat wieder zurück. Ob die das wohl gemerkt haben? Kein Zucken, kein Blinzeln konnte ich entdecken. Naja, es sind ja halt auch Steine!

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IMG_6922In Opononi fahre ich nur vorbei … den kleinen Delfinfilm im I site will ich mir morgen anschauen..

 

 

 

IMG_6975Mich ziehts erst noch hinauf zum Arai Te Uru, die Südspitze vom Hokianga Harbour. Eine tolle Aussicht auf Meer, die großen weissen Dünen an der Nordspitze und der weite „See“ im Landesinnern..

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IMG_6962Unten am Strand gibt es in den Felsen kleine Pools – für jeden seine eigene Badewanne. Kreisrund, gefüllt mit glasklarem sehr warrmen Meerwasserr liegen sie in den Felsen versteckt und sind nur bei Ebbe zu erreichen. Es ist noch Ebbe … ich wandere zwischen ihnen hindurch und seh ein paar Felsentore und wunderbaren Strand. Über viele Treppen gehts wieder hinauf zu meinem Parkplatz.

 

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Als Übernachtungsidee habe ich den Parkplatz von den Kouto-Boulders, biege aber kurz vorher ab und komme zu einem kleinen Privatplatz oben am Kouti Point. Eine große freie Wiese mit viel Platz und Aussicht und einem sehr freundlichen Maori. Ich bezahle gern meinen Obulus, baue mich auf und fühl mich sauwohl. Ja, so liebe ich das.

 

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GPS: S 35° 28′ 17“ E 173° 24′ 19“

Comments (4)

  1. Elfie

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    Liebe Safar bin seit dem 2.3. zurück. Verzeiht meine Kommentare sind mager zu Deinen tollen Erfahrungen und Berichten. Bin keine gute Schreiberin. Aber wir sehen uns bald , Samstag 7.3.12h30 Flüge Nr. EK049 auf bald . Darf ich etwas Kochen für Samstag Nachmittag zu Hause in BB. Gibt es etwas worauf auf Du ganz grosse Lust hast. Möchte so gerne für Dich was feines kochen . Karlheinz wird Dich abholen und ich würde zuhause kochen.. Wie findest Du das. Komm Gut nach Deutschland … Pumukeln wir noch per SMS l G D Elfie

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      Liebes Elfchen, hätte dich zwar auch schon gerne am Flughafen gesehen, aber kochen ist auch gut und ich freu mich, wenn mich karlheinz abholt. Wir haben eine Menge zu erzählen, was alles so war. Und wir beide nehmen uns dann ja sowieso zeit ….. du vegetarisch ist gut,Reis und Veggiees mit wenig Öl, das bin ich grad so gewohnt!Oh mann, ich freu mich auf euch und sag Karlheinz jetzt schon einen lieben Gruß von mir und 10000 Danke ….ich hoffe Flieger hat keine Verspätung, aber das weiß er ja dann alles …. sobald ich irgendwas weiß, simse ich. Ein ganz lieber umarmer von Safar

  2. Gabriela

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    Hallo liebe Safar,ich habe mal wieder den Sonntagmorgen genutzt,um in Deinem Buch zu lesen.
    Jetzt kommt es mir auch irgendwie so vor, als ob sich Deine Reise sehr schnell dem Ende nähert und kann Deine Wehmut gut verstehen.komisch,vorher hat es sich unendlich lang angefühlt.
    Ich denke,die letztm Tage werden also besonders intensiv sein,falls das überhaupt möglich ist bei diesem Ozean von Eindrücken und Erlebnissen!
    So wünsche ich Dir ein sanftes Abschiednehmen und bin überzeugt,dass nicht nur dieses überwältigende Land Spuren bei Dir hinterlassen hat, sondern Du auch dort ein paar Spuren hinterlässt durch Dein intensives Eintauchen und wenn es nur Fußspuren im Wüstensand sind.
    Sei umarmt
    Gabriela

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      Hi du Liebe, ja die Intensität meines Erlebens nimmmt nicht ab ….jeder Tag bringt auch am Ende noch so viel Neues – siehe heute – eine tolle Begegnung … und trotzdem fange ich an langsam Abschied zu nehmen und die Spuren werde ich wohl erst ganz in Deutschland kapieren…. ich umarm dich und freu mich auf dich und alles Liebe dir von Safar

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