Über die Schweiz zurück nach Bayerbach

oder Schweizer Leben und Campingplatzgewusel

18.-21.4.


Zwei Tage bei meiner lieben Freundinn. Oh was für ein Empfang. Wir richten uns ein in unserer Vertrautheit,- alle Themen werden berührt. Dazwischen ein schöner Gang in die grünen Wiesen.

Damit ich nicht neben einer schnöden Landstraße schlafen muß, hatte Claudia diesen Platz für mich erforscht. Sie kennt mich und sie kennt mich gut. Wie aufmerksam!!!!!

 

 

 

 

 

Am nächsten Tag kommt Willi dazu und es wird ein wunderschöner gemeinsamer Tag. Ein bißerl Bayerbachleben in der Schweiz. Es ist warm. Sonne scheint und wir verbringen die Zeit draußen im Garten oder beim Hundesparziergang. Ein selbstgebackener Kuchen, eine leckere Gemüsesuppe, Kaffee und Wasser machen die Runde. Ich trinke ja grad keinen Wein.
Mein Packerl mit dem Womobuch für den Pelepones ist schon da und auch hier ein freundlicher Empfang. Brummeli steht wie immer an seinem Platz und ich schaue wie immer ein bißchen dumm.

 

 

 

 

 

Nun hat der Nomadenwinter sein Ende gefunden, aber nicht der Nomadenfrühling oder Sommer, der anschließt undzwar ziemlich gleich. In meiner Heimatwerkstätte hole ich mir noch Tipps für den Umgang mit dem Kundenservice, der Beschwerdestelle. Dann kriegt Brummeli noch einen Ölwechsel und Bremsen gucken.
Meine beiden Burschen in der Werkstatt können sich die Mälasche genauso wenig erklären, wie ich. Ich zeige ihnen die Fotos. Kein loch, kein sichtbarer Schaden, wo das Öl hätte weglaufen können. Wo ist das nur geblieben????? Und selbst die dunklen Stellen, so sagen sie, sind natürlich. Schwitzwasser.

Und so benütze ich die zwei drei Tage, um alles klar Schiff zu machen, um dann meine Reise im Osten fortzusetzen. Wie nenne ich sie denn? Nomadenfrühling???
Mit Griechenland und dem Pelepones erforsche ich Neuland. Mal sehen welche alten Steine mich rufen, welche Geschichten und Legenden ich höre und welchen Pfaden aus tiefster Vorzeit ich folge.

 

 

 

 

 

Ich habe es mal wieder wunderbar gehabt so viel draußen zu sein, an meinen geliebten Nirgendwoplätzen. Immer wieder ist mir bewußt, wier gut ich es mit meinem Brummeli habe. Abseits von allem kann ich mein Leben, das mir taugt leben. Man könnte auch sagen, Glückskind. Und selbst Brummeli hat erst an einem Platz, an dem ich abgeschleppt werden konnte, gestreikt und nicht mitten drin im Nirgendwo. Und ich bin zuversichtlich, daß ich dies mit Mercedes geklärt bekomme.

 

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