Strandfaulenzer Tag und Monte Cardon

oder eine symbolische Bergkraxellei am Neujahrstag

 

31.12.und 1.1.23


Die verrückte Zwischen-den-Jahren-Zeit ist vorbei. Selbst bei mir hier draußen erhellen um Mitternacht drei Leuchtraketen den Himmel. Vom Strand nebenan oder von einem der kleineren Vans, die rechts von mir ganz hinten stehen. Der Datumswechsel wird gefeiert.

Wie schön wäre es, wenn wir endlich ein Datum feiern könnten, an dem sich die Welt zum Besseren wandelt, an dem die Verantwortlichen entlarvt sind und zur Verantwortung gezogen werden.

 

 

 

 

 

Ein Fauci, ein Lauterbach, ein Berset oder wie sie da von den sog. Gesundheitsministerien heißen. Wenn die wirkliche Mission eines Bill Gates und eines Klaus Schwabs enthüllt wird, die letztlich – so scheint es – nur Werkzeuge der CIA sind… ! Wenn herauskommt, das ein paar wenige Milliardäre die Welt unter sich aufteilen wollen und nur so viel Menschleins erlauben, wie sie für ihren Luxus brauchen. Wenn herauskommt, das der Westen nie wirklich an einem Frieden in der Ukraine interessiert war. Imperium USA – der Deepstate USA möchte am liebsten Rußland demontieren, um seine Macht zu erhalten. Wenn herauskommt, das mit allen Mitteln versucht wird, die Menschleins zu unterjochen und sie zu Marionetten eines übergeordneten Systems zu gestalten…! Wenn herauskommt, das der Westen (die USA) unbedingt verhindern will, das Europa mit Rußland zusammenarbeitet und somit ihre uneingeschränkte Macht in Frage stellt…. ja, wenn herauskommt…!

 

 

 

 

 

Ich wünsche mir, dass 2023 ein Jahr der Enthüllungen wird, ein Jahr in dem die schrecklichen Wahrheiten zum Vorschein kommen undzwar so, dass die Mehrheit sie nicht mehr übersehen kann, so dass neue Schritte in eine mulitpolare Welt eingeleitet werden können. Wenn herauskommt, wie das Imperium USA seit Jahrzehnten die Welt manipuliert, Länder unterjocht durch geschickte Finanz- und Rüstungsgeschäfte, gezielte Regierungsputsche in fernen Ländern und das gepaart mit der Beherrschung der Medien, die nur ihr Narrativ verbreiten dürfen…! Wenn herauskommt, das selbst Covid 19 mit der USA zu tun hat, dann sehen wir einer holprigen, sehr holprigen und steinigen Kraxel-Zeit entgegen.

Ja, wenn herauskommt …..Phantasie, Verschwörung oder doch ein bißchen Wirklichkeit?

 

 

 

 

 

Meine gestrige Wanderung am 1.1. kann ich auch sinnbildlich sehen. Kraxeln über hohe Steine, ohne wirklichen Weg hinauf auf den Grat, fast zum Gipfel bis zum Naturdenkmal von Monte Cardon. Schwierig aber machbar.

 

 

 

 

 

Gestartet hatte ich am Ausguck von Sicasumbre, in der ich eine alte Sonnenuhr bestaune. Sie markiert den Sonnenlauf, anhand derer die Bauern die Jahreszeiten aufgrund der Tageslänge bestimmten und nicht die genaue Uhrzeit, wie man sie sonst von Sonnenuhren kennt.

Ich rolle weiter durch braunrote kahle steinige Berglandschaft, die mich so sehr an Marokko erinnert. An einem kleinen Parkplatz beginnt der Wanderweg hinauf zur Ermita Virgen del Tanquito. Nicht weit weg davon ist das Naturdenkmal von Montana Cardon.

 

 

 

 

 

Die kleine Eremitage ist in den Fels gehauen mit einem Stollen an dessem Ende sich ein Wasserbecken befindet, so klärt mich die Infotafel auf. Ein großes Wasserfass im Stollen verhindert aber das Weitergucken. Eine kleine Kapelle, die auch noch heute als Pilgerstätte benützt wird und ein herrlicher Blick hinunter in die Berg und Wasserwelt. Kurz vorher sieht man zu den zwei Seiten, Ost und Westküste, hier an der schmalsten Stelle von Fuerte.

 

 

 

 

 

Eigentlich hatte ich die Kraxellei nicht vor, aber wie es so ist, meine Neugier treibt mich an. Ich will ja nur mal gucken. Zwei Menschleins weit vor mir, zeigen mir wo es lang geht. Kann ich das auch? Naja, können schon, aber mühselig ist es trotzdem. Jeder Schritt will sorgsam gesetzt sein, weil das Gestein lose ist und nicht jeder Brocken wirklich hält.

Der Rückweg ist einfacher, weil ich von oben besser überblicke, wo der „einfachere Weg“ entlang führt und nicht irgendwo an Felswänden entlang hantele.

 

 

 

 

 

Ein toller Blick am Grat entlohnt mich. Weiter vorne befindet sich das Naturdenkmal, eine Art Grabstätte eines über 2m großen Riesens, der hier in Urzeiten lebte, so erzählt die Legende. Die Ureinwohner nannten ihn Mahan und waren von seiner schönen Gestalt fasziniert. Ich stapfe nicht mehr so weit, weil ich zu spät dran bin. Vor dem Dunklen will ich zurück sein.

 

Die Sonne ist schon längst untergegangen, da rumpele ich den Weg zu meinem alten Platz, der frei ist. Der letzte Van auf dem Strand rollt dann auch nach Hause und ich teile mir den Platz mit einem Jeep am anderen Ende des Strandes. Ruhe kehrt ein und ich spüre meine Muskeln.

Von Riesen hatte ich in Marokko ja schon gehört. Und manchmal kann man sich fragen wieviel Wahrheit steckt wohl in all den überlieferten Legenden? Das Neue Jahr hat gut begonnen. Auch wenn der vor uns liegende Weg vielleicht noch schwierig, holprig und steinig ist, auch nicht ganz ungefährlich, letztlich kommen wir oben bei den „Riesen“ an und werden mit einer Weitsicht, einem Überblick zu beiden Seiten – Ost und West – belohnt und können dann mit diesem Wissen hinuntersteigen und an einer neuen Welt basteln, wir die Menschleins!

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