Rocafort und Pelegrinon

Zwei verlassene Dörfer in der Wildnis und mein „Geschwurbel“ über das Weltengeschehen

21.9.


Guten Morgen du Welt da draußen! Wovon schreibe ich denn zuerst. Fangen wir mal dem Schönen an, meinem herrlichen Tag gestern, mein „Geschwurbel“, mittlerweile mag ich ja diesen Ausdruck, kommt danach.

Ich wache auf in den Bergen über Huesca. Früher mit dem alten Brumm war ich schon mal so begeistert von den Felsen hier und heute mit meinem braven Pistenkrabbler kann ich mitten hinein rollen. Kleine Wanderwege, ein Radweg und viel trockenes Gras, das die Felsen bewohnt. Der Phantasie sind mal wieder keine Grenzen gesetzt. Ich finde ein Platzerl in einer Nische. (Nur der Weg zur Burg ist gesperrt, hier hinten hoch hinauf gilt die Absperrung nicht)

 

 

 

 

Die Abendsonne bescheint die große Ebene und taucht die Felsen in goldgelbes Licht. Auf meinem Stühlchen schaue ich dem Untergehen zu, nein nicht dem Untergehen der Welt, sondern nur dem der Sonne und freu mich einfach über diese herrlicheNatur.

 

Der Tag gestern hatte so viel Interessantes:

Von meinem Platz rolle ich quer durch die Pampas Richtung Rocafort. Ein verlassenes Dorf mitten im Nirgendwo. Brummeli holpert rauf und runter auf verwegenen Feldwegen, landet an einer Schweinefarm und dreht wieder um, um den richtigen Abzweig zu finden. ( Es gibt aber auch einen einfacheren Weg von der A 1240 bei Alcampel ca 3km Piste, die nur kurz vor Rocafort etwas holpriger wird.) In der Ferne die Shilouette des verlassenen Dorfes.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein ausgiebiger Erforschungsgang zwischen Mauerresten und alten Fensterstöcken, der Burganlage und dem alten Friedhof. Kurz dahinter geht ein kleiner Wanderweg hinunter nach Pelegrinon, ein weiteres verlassenes Dorf. Schön sieht man noch die alten Höhlen in den Felsen. Drumherum baute man wahrscheinlich später ein paar Häuser. Knapp zwei Stunden strolche ich durch die Gegend und der Abschluß ist eine kleine Höhle im Fels, die sicher als Lager oder ähnliches benützt wurde. Wahrscheinlich gab es einen kleinen Fluß, der versiegte und die Menschleins mußten das Land verlassen. Ich sehe keinen weit und breit. Noch nicht mal ein Auto rollt vorbei.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zurück in der Zivilisation wird für 1.67 getankt, meine Adblue Kanister aufgefüllt und ein bißchen Obst, Schafyoughurt und Gemüse eingekauft. Morgen ist dann meine Internetkarte dran. Ein toller Tag und nun kommt der andere Teil, wers mag!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Puuuh, wird die Welt gefährlich. Der Abgrund rückt immer näher – die Zwischenwahlen in Amerika auch. Wie kannst du nur das in einem Satz sagen, raunt es in meinem Kopf. Das ist doch was ganz anderes. Ist es so oder hat das eine mit dem anderen zu tun. Wir kommen diesem nuklearen Abgrund immer näher. Putin ordnet die Teilmobilmachung an und droht all seine modernen Waffen einzusetzen, werde die terretoriale Integrität Rußlands bzw. der Russischen Förderation angegriffen.

Eine interessante Zusammenfassung gibt es von Clandestine: Putins Ansprache – Annäherrung an den Abgrund

Es lohnt sich einen Blick auf diese Sichtweise zu werfen und es lohnt sich die Rede Putins in Gänze zu lesen. Er nennt die Dinge beim Namen, ob man es nun hören will oder nicht. Trump der große Retter????? Wer meinen Blog gelesen hat, weiß dass ich ins Trumplager gehöre. Wer die Entwicklung der letzten zwei Jahre verfolgt hat, findet das auch nicht mehr ganz so unmöglich. Tröpfchenweise gluckert es in die Mainstreams. Ob es dort gehört wird, weiß ich nicht.

Ja, wir stehen nahe am Abgrund und immer wieder denke ich an den Auspruch: den Menschen muß es gezeigt werden, sie müssen es sehen und erleben. In Deutschland erleben wir den Informations-Wahnsinn, die pure Angst-Mache, den Verlust von Vielem. Oder wabert das alles nur schön aufbereitet durchs Netz und den Mainstreams, um das Volk schwach, dumm und ängstlich zu halten. Am besten Kopf in den Sand stecken und nix hören und sehen, wäre eine Devise, eine mit der viele durch die letzten zwei Jahre gewandert sind. Es ist doch nur eine Maske, es ist doch nur ein kleiner Pieks, es ist doch nur ein bißchen Gift in den Testkits, es ist doch nur ein bißchen Genmanipulation, es ist doch nur ein bißchen teurer, es ist doch nur …..

Gasknappheit steht vor die Tür und die Gasspeicher sollen bis 90% gefüllt sein, nur ein Beispiel. Die Gaspreise für Endkunden verdoppeln sich „nur“, wenns gut geht. Bei der Gasumlage ist es fraglich, ob es verfassungsrechtlich möglich ist, aber wir machen es trotzdem, denn die Gasversorger, die sich dumm und duselig verdienen, müssen ja gerettet werden.

Was bekommen wir denn die ganze Zeit vorgeführt. Eine kleine Machtelite, die die Weltherrschaft an sich reißen möchte, um den Menschen nach seinen Gutdünken zu formen. Schwabs berühmter Satz: ihr werdet nix mehr besitzen und glücklich sein, spricht Bände. Schwebt diesen Menschen eine kommunistische Weltherrschaft vor, in der der Mensch nur ein nützliches Ding ist. Entsprechend gechippt wird er kontrolliert und wer nicht parriert darf nicht rein, auch nicht zum Einkaufen. Grundbedürfnisse des Menschen können verweigert werden. Der Impfpass war ja so ein Versuch. Schöne neue Welt!

Jeder von uns ist gefragt, wie er oder sie sein Leben denn leben will. Und dann macht man sich auf den Weg, um genau dahin zu kommen. Genau das tue ich ja, nicht erst seit der Coronazeit. Und meine persönliche Freiheit, mein Ungebundensein und mein einfaches Leben draußen in der Natur stehen da an oberster Stelle. Ich brauche nicht viel und ich kann gar nicht genug betonen wie froh ich um Brummeli, den Pistenkrabbler bin. Das war damals eine super Entscheidung, obwohl ich da noch gar nicht wußte, wie wichtig sie für mich werden würde. Das Leben hat mir geholfen die richtigen Weichen zu stellen.


Und ich wünschte dies könnte jeder auch von sich sagen!

Comments (2)

  1. Martin Stanggassinger

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    Freut mich das mit deinem Auge wieder alles gut ist! Bin voll dabei auf deiner Wintertour, viel Spaß und weiterhin viel Glück.
    Martin

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      Ja, lieber Martin, wolllte dir längst schon auf Telegram schreiben … auch du im fernen Kreta wieder … schade das unsere Rhythmen so unterschiedlich sind, aber irgendwann ( wie oft habe ich das wohl schon gesagt!) ich wünsch euch jedenfalls ne ganz tolle Zeit, leckere Tavernen gutes Bier, hier und da einen griechischen Ouzo (weiß grad nicht wie der dort heißt) und die Portion Riesenglück, die wir in diesen Zeiten brauchen. Mal gucken! Habt ne tolle Zeit und bis später und liebe Grüße von Safar

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