Palmen, Burgen und ein Campingplatz in Los Escullos

P1100567 (2)oder frei übernachten …

und Camping leben

in  Los Escullos

 

 

 

26.und 27. März

 
So schön wie der Platz in Guardias Viejas auch ist, es muffelt ein bißchen. Das viele Plastik drumherum, die Abwasserleitung, die da irgendwo im Boden entlang läuft, oder woher auch immer … Zeit für mich weiter zu ziehen undzwar Richtung Cabo da Gata.

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Erstmal zum Strand Rodaquilla, an dem ich aber nicht übernachten werde. Mittlerweile gibt es sogar Halteverbotsschilder für Womos, nicht nur Parkverbot.Trotzdem stehen so einige hier. Es ist ja Wochenende.
Ein kleiner Rundgang zur Burg und dann schaue ich bei meinem Olivenhain vorbei, wandere fast hinunter zum Strand und sehe verdächtige Allrad-Übernachtungsplätze.

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„Nein, Brummeli, das schicke ich dich jetzt nicht hin“, diese Piste ist doch zu hart für dich und der Olivenhain vorher gehört zur „Sicherheitszone“, was die auch immer bedeutet. Ich weiß aber doch oberhalb von dem kleinen Ort Rodaquille bei der alten Mine zwei Plätzchen. Nummer 1 direkt an der Mine ist belegt und Nummer 2 auf einem Wanderweg noch irgendwo wartet auf mich. Weiter vorher stehen auf dem Parkplatz von der „Aula“ zwei große fanzösische Riesen.

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Ich kuschel mich an die Felswand und blicke über die Berge zum Meer und unterhalb auf das alte und neue Rodaquilla.
In der Früh klopft es an meine Tür, nein nicht die Guardia Civil, es ist Frau Putzteufel …Zeit für mich, grinst sie mich frech an. Mehr braucht sie schon gar nicht zu sagen.. Ok, recht hast du ja, also rolle ich kurzerhand auf das Camp Escullos und belege für 4 Stunden die Waschmaschine.
Großereinemachen oder Frühjahrsputz ist angesagt. Alle Gardinen, alle Polsterbezüge werden gewaschen, dazu noch die normale Wäsche, die sowieso anfällt. Heisse Sonne brennt und ein leichter Wind geht, ideales Womosaubermachwetter.

 

P1100589 (2) P1100587 (2)Die Matrazen stehen in der Sonne, die Felle und Bezüge baumeln im Wind und ich renne hin und her zwischen Waschmaschine und Platz , Besen und Putzeimer stehen draußen.

Nein, alles schaffe ich nicht an einem Tag. Schränke auswischen und aufräumen, Fenster putzen, das kommt die nächsten Tage dran. Dazu brauche ich keinen Campingplatz. Dafür weiß ich einen schönen Stellplatz am Meer.
Spätnachmittags gesellt sich noch ein französisches Päärchen in meine Nähe. Sie hustet genauso wie ich. Oh, oh, das kann ja heiter werden nachts, erst der eine,  dann der andere.
Wer sagt denn, dass ich auf dem Camp schlafen muß?

 

P1100591 (2) P1100595 (2)Abends um 7 rolle ich dann zu meinem Übernachtungsplatz 1, der frei ist.

Ich nerve keinen mit meinem Gehuste und ich werde von dem anderen Gehuste auch nicht genervt. Geht doch!

Mit herrlicher Sicht auf die Berge und das Meer unterhalb von mir die Lichter von Rodaquilla klappen meine Augendeckel zu, in einem schon viel staubfreieren Womo!

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