Orakei Korako

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surreale Thermalfelder zwischen

Taupo und Roturua,

Orakei Korako genannt,

und weiter zum Lake Whakamaru

 

 

18.3.

Mein letzter Monat hat begonnen und es gibt noch sooooooo viel zu sehen. Das Wetter ist grad doof, es regnet in der Früh.

 

P1080807 P1080816Trotzdem schau ich noch schnell beim Waikato Wasserfall nach und werde schön naß, weil ich nur mit Foto und Tshirt unterwegs bin,- selber schuld. Irgendwie blende ich den Regen einfach aus und denke es sind doch nur ein paar Schritte und aus den ein paaren werden mehr. Macht nix, im Womo gibts trockene Sachen.
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Der Lake Taupo gibt sich höchst bedeckt, nur ein einzelner Kiwi, der Müll aufsammelt. Wir reden ein bißchen miteinander und er versteht nicht, daß die Leute ihr Zeugs nicht in den Mülleimer werfen. Hier gibts nämlich an den Parkplätzen überall Mülleimer – wie praktisch. Auf der Südinsel war dies manchmal sehr viel schwieriger.
Ich schreibe gemütlich Blog und Mails, mach ein bißchen Büro und der Regenvormittag verfliegt im Nu.

 

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Orakei Korako – das sind geothermische Thermalfelder, mein nächstes Ziel.
Hier ist die Kruste sehr, sehr dünn und das weiße Silizium manchmal nur 2cm dick. Darunter brodelndes Wasser und Schlamm.
Mit einem Boot gehts auf die andere Seite und dann darf ich durch diese surrealistische Landschaft wandern und mein Foto macht sie noch ein bißchen mehr surrealistisch.

 

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Da tanzen sie, die Höllengeister und Schwefelhexen ganz ungeniert, denn niemand von uns traut sich auf dieses dünne „Eis“. .Ein Hauch von Nebel und Schwefel umgibt sie, aber das ist ihr Lebenselexier. In dieser Welt sind sie zuhause, genauso wie die verschiedenfarbigen Algen, die auf der Kruste wachsen. Ein Paradies für Maler .Es brodelt, gluckert, dampft und schnauft und fast liegt ein Hauch von Endzeitstimmug über diesem speziellem Stück Land.

 

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Wir Touris dürfen auf sicheren Bretterwegen ein Blick in die Höllenschlunde werfen, das Schmatzen der Schlammgeister beobachten und einen Blick in die tiefe Höhle wagen, da wo der Eingang in diese Unterwelt ist. Sie ist aber heute gesperrt und so gerate ich nicht auf Irrwege.

 

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Mit einem Blick auf den Smaragdfelsen verlasse ich diese Welt und werde wieder sicher am anderen Ufer abgesetzt.

Noch ein paar Kilometer zum Lake Whakamaru, der eigentlich ein gestauter Fluss ist. Ein malerisches Ufer erwartet mich dort, ein stiller See, ein paar Vögel und drei Autos und ab und zu hupft ein Fischlein aus dem Wasser. Wir sind alle ganz still und genießen die Natur. Es ziehen zwar noch Wolken umeinander, aber es regnet nicht mehr und hier und da sehe ich sogar ein paar blaue Hiimmelsfetzen. Vielversprechend!!!!

 

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Und ich kann mal wieder draußen vor dem Brumm sitzen – juhhuuu!!

GPS: S 38° 25′ 55“ E 175° 49′ 27“

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