Mount Damper

P1080615durch die Tangarakau Gorge

den Wasserfall am Mount Damper bestaunen

und  hinüber zum Tongariro

 

16.3.

 
In der Früh sieht es ja noch ganz passabel aus – in der Früh,- und bis zum Wasserfall hält sich auch noch das Wetter … es wird aber immer schlechter. Sonne, Wolken, Platzregen und alles auf einmal und der Platzregen meint, er müßte die Oberherrschaft gewinnen und prasselt, was das Zeugs hält. Nervig!!!
Wasserplatsch ruft,- und ich? …. wenn es so weitergeht kann ich ja auf dem Highway platschen.

 

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Tja, da war wohl mein angedachter See nix. Also muß ich mal wieder lernen, dass ich nicht unbedingt wirklich planen kann, denn Ideen können auch ins Wasser fallen, wortwörtlich.
So bummele ich den Forgotten Highway entlang, teils auf Gravel durch Farnwald und grüne Berge, dazwischen Wiesen, Schaf- und Kuhland und sonst nix.

 

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Zum Mt. Damper Wasserfall ist es ein kurzer Walk und da rauscht er so ca. 70 m in die Tiefe. Oben schaut der Fluß noch so harmlos aus und dann… der Berg ab bricht ab und das Wasser fällt einfach runter. Da möchte ich nicht oben mit dem Wasserplatsch stehen.

 

P1080562 P1080586Noch ein paar Fotos von der Landschaft, von der Straße und weil es immer mehr nasselt und prasselt, beschließe ich Richtung Tongariro zu fahren. Vorher schaue ich mir aber noch den Whanganui River an, den man schon befahren kann, wenn man sich traut. Alleine traue ich mich nicht auf den Fluß, zumal es auch eine mehrtägige Tour wäre. Ja, Ully, wenn du jetzt hier wärest, dann …müßten wir die Wolken wegpusten, uns wasserfest anziehen und losplatschen.

 

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Ein angedachter Platz an einem kleinen Hafen vom Lake Taupo erweist sich als doof und so fahre ich hinauf Richtung Tongariro und finde meinen Platz vom letzten Jahr wieder. Ich stell mich in eine Nische, schau nochmal auf die Wolken und verzieh mich nach innen.
Ein kurzer Ratsch mit einer Kiwifrau… oh, just a front (sie meint die Wetterfront) und ist nicht beeindruckt. Ja, die Kiwis wissen um ihr so schnell wechselndes Wetter und die Unberechenbarkeit und nehmen es mit Gelassenheit. Also sollte ich ihnen diese Gelassenheit nachmachen. Gelingt mir heute grad nicht so gut.

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Ich wälze noch ein bißchen Karten und überlege, wo ich weiter langfahren werde. So gerne möchte ich noch einmal den Wasserplatsch aufbauen, bevor ich ihn wieder auf die große Reise schicke. Im Seengebiet von Rotura gibt es einige Möglichkeiten, also peile ich die mal an. Mal gucken und vielleicht kann ich morgen wenigstens eine kleine Wanderung machen, wenn es nicht zu sehr schüttet. Mein kleiner grüner Wetterfrosch macht mir aber nicht zu viel Hoffnung. Decke über die Ohren und schlafen.

GPS: S 39° 10′ 53“ E 172° 28′ 10“

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