Looki-Looki … wir kommen vom Mars und landen in Safi

p1020032oder die Medina von Safi

und der Töpferberg

 

 

27.Dezember

 

p1020016Safi steht heute auf unserem Programm und eine kleine Küstenstraße führt uns direkt dahin. Naja, der kleine Umweg über den Hafen muß schon sein.

Vor der Stadtmauer parken wir – kostenlos-, obwohl ein selbsternannter Wächter, der sich schnell eine Sicherheitsweste anzieht, um amtlich zu erscheinen, uns später beim Wegfahren bitterböse anschaut. Er hat keinen Obulus gekriegt.

 

 

p1020052 p1020030 p1020040-2Wir schnappen unsere Taschen, verriegeln die Autos und marschieren los, Richtung Medina – Töpferhügel. Und alle wollen uns gerne ihre Factory – ihren Arbeitsplatz zeigen. Ich bin noch ein bißchen zu freundlich zu den Leuten und quatsche zu viel mit ihnen.Eigentlich wollen sie einem nur etwas verkaufen und drängen sich auf, den Weg zu zeigen. Looki -Looki, nur looki-looki versichert einer und ist dann auch beleidigt, weil ich ihm nicht bis zu seiner Factory folge. Es ist schon ein bißerl mühseelig, sich andauernd so abgrenzen zu müssen. Ich kann das nicht so gut, möchte doch höflich und zugwandt bleiben. Der nächste „hilfsbereite“ Führer steht schon an der nächsten Ecke. Ich wimmel ihn ab und über irgendwelche Stufen, Ecken und Kanten schleichen wir für eine kleine Weile ungestört über den Töpferhügel. Welch ein Luxus!

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Leela wird gefragt, wo sie herkommt – vom Mars ist ihre prompte Antwort und so wird Safi zum Landeplatz der Außerirdischen aus Europa. Trotzdem begucken wir uns die Töpferwaren und wandern durch die engen Medinagassen ….Ein Lädchen neben dem anderen, ein Schneider, ein Friseur, ein Metzger und Obstvekäufer und daneben Sweeties in allen Formen.

Für den ersten Hunger gibts Fladenbrot.

Später finde ich neben der kleinen Straße Richtung Essouira einen „Kaffee-Platz“ mit Blick aufs Meer. Erst sehr spät kommen ein paar Schulkinder. Sie kriegen jeder ein Bonbon. Mei grabschen die schnell zu und die Jungens natürlich immer zuerst.

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Die kleine Küstenstraße wird dann immer malerischer und schlängelt sich einen Flußlauf entlang, durch ein paar Berge hinauf und hinab bis nach Essaouira. Vorher sehe ich noch ein Schild zur Plage Bhibah … auch einen Campingplatz soll es dort geben. Den gibt es nicht mehr und außer einer amerikanischen Militärstation und den verfallenen Häusern, einem alten Motel und Booten am Strand ist nix zu sehen. Wir würden zwar gerne hier bleiben, aber frei stehen an der Küste geht so nicht mehr. Also peilen wir Kaouki-Beach an. Im Augenwinkel sehe ich den Abzweig nach Moulay Bouzarqtoune, aber weil es schon spät ist, fahre ich vorbei. Schade – da wollte ich mir doch was anschauen.

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In Kaouki Beach ist der zweite hintere Campingplatz geschlossen.

Wir quartieren uns am ersten ein und marschieren bei untergehender Sonne noch ein bißerl am Meer entlang. Morgen wollen wir bleiben und Natur genießen und erst übermorgen nach Essaouira.

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GPS N 31° 21′ 02.2“ W 9° 47′ 40.7“

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