In den Lehmfelsen von Melnik

oder Ankommen in den Bergen von Bulgarien                                                         und die Frage nach Wunsch und Wirklichkeit

15.6.


Unterhalb vom Kloster Roschen in den Lehmbergen von Melnik auf einer grünen Wiese. Vogelgezwitscher, ein paar Wolken und zwei Hunde, die mich anlächeln. „Na hast du denn nix für mich?“ Ich habe etwas und begierig wird verschlungen, was ich selber nicht mehr essen möchte. Als Dankeschön bewachen sie mein Auto und bellen nachts den vollen Mond an. Ich rede mit ihnen, für kurze Zeit ist Ruh und dann knurrt es wieder leise bis es sich zum Bellen steigert. Alles gute Zureden hilft nix, Schimpfen auch nicht, also kullern zwei kleine Steine dumpf über den Wiesenboden in ihre Richtung. Sie trollen sich und es ist Ruh um eins in der Nacht. Arme Schlucker, diese Hunde hier.

 

 

 

 

 

Trotzdem ein wunderbarer Platz hier am Kloster, das nur in anständiger Kleidung besichtigt werden kann. Mir reicht es eigentlich die Klöster von außen zu sehen. Die spannende Lehmfelslandschaft hält mich mehr im Bann. Hoch ragen sie auf vor den hohen Bergen des Pirin-Gebirges.

 

 

 

 

 

Angefangen hatte ich den Tag mit einem Abschiedsschwimmerli an meinem Sandstrand. Ausgiebigst wird noch mal Salzwasser genossen, denn es wird eine Zeit dauern, bis ich wieder in einem dieser Meere schwimme. Ein kurzes Winken zu meinen Nachbarn, dann dreht Brummeli Richtung Norden. Ein kleines Stück durch Nordmazedonien, bevor ich nach Bulgarien einreise.

 

 

 

 

 

Es ist spannend. Gefühlt ändert sich die Atmosphäre. Griechenland ist anders, quirliger, zumindest der touristische Teil. In Mazedonien viele schöne neue Häuser und an jeder Ecke wird Baumaterial verkauft. Das Leben hier ganz normal, wie früher. Nix erinnert an irgendwelche Krankheiten.

Es fühlt sich selbstverständlicher und natürlicher an, als wie in Griechenland. Das habe ich so nicht erwartet. An der Grenze fast freundliches Durchwinken. Die grüne Versicherungskarte wollen sie sehen, noch nicht mal Brummeli wird inspiziert.

 

 

 

 

 

Die Bulgaren sind etwas neugieriger. Eine freundliche Zollfrau schaut ins Brummeli und fragt mich, warum ich über diese Grenze fahre. Ich komme von Thessaloniki, das war der kürzere Weg. Wohin ich will. Brav antworte ich nach Rumänien, Ungarn und zurück. Die Straßenmaut hatte ich in der Früh übers Internet gekauft, so daß ich gemütlich alle Straßen rollen kann. Ich bekomme das ok, was anderes hatte ich auch nicht erwartet und es geht weiter. In der nächsten Ortschaft wird ein bißchen Bargeld eingekauft und getankt. Ungefähr 1.76 bis 1.80 kostet der Diesel.

Kurze Zeit später stehe ich hier oben. Womos habe ich keine mehr gesehen. Die sind jetzt alle im heißen Griechenland. Mal schauen. Ich lese noch einen spannenden Satz in meinen Nachrichten. Es geht um die Gender-Politik:

„… Die Wurzel der gesamten linken Propaganda ist die Vorstellung, dass Wahrnehmung die Realität ist. Sie behaupten, dass das, was man glaubt wichtiger ist, als das was tatsächlich ist….“               

Wie wahr: Als körperliche Menschen werden wir in dem einen oder anderen Geschlecht geboren. Körperlich ist dies einfach eine Tatsache. Was wir daraus machen, wieviel wir im Einklang oder Missklang damit sind ist der zweite Schritt. Anstatt sich den eigenen Fragen zu stellen, soll auf der realen Körperebene verändert werden. Damit ist das Problem nicht gelöst, sondern wird vergrößert. Um in unserer realen Welt zu existieren brauchen wir eine Identität, die nicht geschlechtsneutral sein kann oder beliebig mal dies oder jenes. Erst wenn wir unsere eigene Identität fühlen, kann der spirituelle Schritt in die Auflösung gelingen. Ich kann nur das loslassen, was ich einst hatte. Hier wird Verwirrung gestiftet, die nur der Schwächung des Einzelnen dienen kann. Und schwache Menschen kann man nach gusto lenken. Ist das die Absicht hinter dem Genderwahnsinn?

Versuchen uns die Medien eine Wirklichkeit zu verkaufen, die auf Glaubenssätzen beruht und nicht auf Tatsachen? Versuchen uns die Medien Realitäten einzubleuen, die sie selber schaffen? Fragen zum Nachdenken? Wenn die Vorstellung, der Wunsch, die Idee wirklicher sein sollen, als die Realität, die uns unsere fünf Sinne vermitteln, ensteht dieses riesige Wirrwarr, in dem die Orientierung verloren geht.

Wir leben nun mal in dieser materiell-körperlichen Welt, die uns unsere fünf Sinne vermitteln. Und nicht umsonst werden wir hier geboren. Erst wenn wir tief in diesem Leben, in dieser Wirklichkeit angekommen sind, können wir uns einer anderen Realität, die nicht auf den fünf Sinnen beruht, zuwenden. Erst dann sind wir stark genug dafür. Sonst landet man in der Klapse.

Vorstellung bleibt Vorstellung und Wirklichkeit ist jenseits davon.

Mit Corona haben wir es erlebt. Hier wurde unsere Wahrnehmung durch die Medien gelenkt, um uns dann tatsächlich in Angst und Panik zu versetzen. Genauso werden wir mit Rußland durch unsere sog. Qualtitätsmedien gelenkt, um dann im Feindbild Rußland zu landen.
Ein so guter Artikel von Röper, der die Gründe von Rußlands Intervention aufzeigt, basierend auf Quellen westlicher Medien.  Lest es euch durch, wenn ihr mögt.

 

Für mich selber ist es immer wieder spannend zu sehen, welche Themen im Blog auftauchen, was mir wichtig erscheint. Letztlich ist es ja wie ein großes Tagebuch was ich hier schreibe.