Hohe Felswände und grüne Palmen in der Todhra-Schlucht

P1030821 (2)eine malerische Straße mit vielen bunten Ständen

an den Felswänden der Todhra -Schlucht

 

 

 
14.Januar

 

 

P1030703 (2) P1030702 (2)Ich habe herrlich geschlafen in meinen roten Felsen, bewacht von Herrn Hund.
Boulmane liegt malerisch auf einem Hügel und dann gehts wieder durch karges Steinwüstenland.

Wieder endlose Weite, nein nicht ganz endlos, denn das Sahro Gebirge rechts und der hohe Atlas links begleiten mich in der Ferne. Aber direkt vor mir karges, sehr karges Land. Ein paar Stachelgewächse und Asphalt zwischen den Steinen und ein kleiner grüner Baum!

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Und dann taucht eine richtige Oase auf – grüne Palmen, wieder die roten Häuser und der Fluss Todhra, der hier aus den Bergen kommt. Er hat wenig Wasser, fast überhaupt keins und trotzdem wachsen die Palmen und darunter Gras und allerlei Gemüse, was man zum Überleben so braucht.

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Die Felsen rücken immer näher zusammen, das Tal wird enger und die Händler haben ihre Position bezogen. Die ganze malerische Schlucht entlang haben sie ihre Stände aufgebaut. Aber man wird relativ in Ruhe gelassen. Hallo Deutschland…. aber sie rennen einen nicht hinterher. Ich mache meine Fotos und fahre weiter die Straße hinauf bis Tamatattouchte.

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Die Autos werden weniger und ich habe die Straße fast für mich alleine. Es ist später vormittag und da sind die Leute noch am Markt. So kann ich hier und da halten und einfach die Bergwelt genießen. Sie wird immer freier, der Fluss ist längst nur noch ein Trocken-Wadi (Oued) und die Farben wechseln wieder von grau über rot bis ocker. Zwei junge Frauen ziehen mit ihren beladenen Pferden gen irgendwo und ab und an kommt ein Taxi angeschossen. Besser ausweichen! Tamatattouchte liegt auf einem Hügel und hätte sogar oben einen kleinen Stellplatz. Ich suche mir in der Steinwüste fern von irgendwem einen Platz für die Mittagszeit, ein kleines Stückchen Piste und um mich rum freies Land und viele Steine.

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Es ist noch zu früh, um irgendwo einzuchecken, also beschließe ich bis Goulmima durchzufahren.

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Nochmal zurück durch diese malerische Schlucht, den Palmen entlang und auf die große N 10. Ein hässlicher Ort ( jedenfalls am Anfang) erwartet mich und auch das Camp Tamaris ist nicht so malerisch, wie beschrieben. Trotzdem, ich kann heiß duschen, richtig schön heiß, kann noch Wäsche waschen und so bin ich hier für eine Nacht gut aufgehoben. Auch der Empfang ist freundlich. Drei Autos sind da. Ich bin mal neugierig, wie es dann an der Wüste wird.

GPS N 31° 41′ 12.1“ W 4° 57′ 31.1“

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