Fort Bou Jerif

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oder einfache  Piste

durch Steinwüstenlandschaft

zum alten Fort Bou Jerif

 

 

 

 

7.Februar

Kurz, oder besser gesagt mittelkurz vor der Plage Blanche liegt das Fort Bou Jerif. Mitten im Nirgendwo taucht ein Firstclass Hotel im Kashba-Stil auf mit einem weitläufigen Camp neben dran. 9 km machbare Piste führen dahin. Und nachdem ich nicht sicher ist, daß ich an der Plage Blanche ungestört schlafen kann, peile ich diesen Platz mal an.

Ich war doch schon ganz schön weit im Süden. Viele Kilometer rolle ich durch mein Nixland, um in Guelmin zu landen. Tagsüber brennt die Sonne jetzt ganz schön heiß herunter und wie gut, daß ich Fenster aufmachen kann. Ein kurzer Schreck, es klemmt, aber ich krieg es wieder hin und kann es auf und zu machen, vor allem wieder zu.

 

P1060411 (2) P1060412 (2)Bei meiner Lieblingstankstelle Africa kriegt Brummeli sein Fresschen, ich ein paar Kleinigkeiten bei Marjanne.

 

 

 
Auf guter Asphaltstraße gehts weiter durch die Steinwüstenwalachei bis zum Abzweig der Piste zum Fort Bou Jerif.

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Es ist wunderschön hier und ich überlege schon, ob ich zwei Tage bleibe und einen Radlausflug über die Piste Richtung Plage Blanche mache. Leider geht abends und morgends der blöde Stromgenerator an, der die Idylle doch etwas stört. Schade.

 

P1060439 (2) P1060442 (2)Es gibt einen Kaffee für mich und Rosinen und Haferflocken für Frau Vögelchen.

 
Noch ein schöner Gang zum wirklich alten Fort, dass aus der französischen Kolonialzeit stammt. Es liegt nicht weit an einer kleinen Oase am Flußlauf. Allradwomos übernachten direkt hier. Der Platz ist idylisch, aber für mich nicht mehr anzufahren.

 

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So genieße ich die Weite bei meinem Rundgang, quatsche noch mit einem Engländer, der seit 12 Jahren in seinem Bulli lebt und die Welt bereist und lange in Neuseeland und Australien war. Er bestätigt mir dass, was ich mir schon manches Mal dachte. Das Outback von Australien kommt dieser roten Steinwüste ziemlich nah. Australien ist sicherer, was die Menschen anbelangt und gefährlicher, was die Viecher anbelangt.
Hier in Marokko treibt sich ein interessantes Völkchen herum. Viele Abenteurer sind unterwegs und solche, die ihr Leben ganz anders gestalten. Das ist für mich natürlich superspannend.

 

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Zurück gibt es eine lange heiße, richtig heiße Dusche (der Stromgenerator machts möglich)

 

 

und dann verzieh ich mich mal wieder in mein Kuschelnest und blende das Generatorbrummen weitgehend aus. Nachts ist es dann wirklich still.

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