Die Ramblas bei Tabernas

oder Feuerchen und Wüstengekrabbel

21.1.

 

Es riecht noch nach Feuerchen, die Glut ist noch warm und Astrid verabschiedet sich. Lange saßen wir gestern abend zusammen, haben geratscht, in die Flammen geschaut und Pläne für morgen geschmiedet.

Sie fährt ein bißerl weiter Richtung Osten, und ich ans Meer bei Cabo da Gata. Wetterchen macht kurz Pause von nur schön sein. Wind und Wolken bevölkern das so gewohnte Himmelsblau.

 

 

 

 

 

Noch ein paar letzte Sonnenstrahlen und meine Fingerchen klimpern die Tabernas-Melodie. Denn gestern gab es Wüstenberge und Ramblas per pedes. Wie immer biege ich mal eben nur kurz ab und wandere das trockene Flußbett entlang. Um feste Wege kümmere ich mich ja schon lange nicht mehr. Irgendwo geht es schon weiter. Engstellen werden umgangen und Felsen ein bißchen auf und ab geklettert, nicht schlimm. Es macht Spaß durch die Gegend zu stromern und schöne Bilder zu entdecken.

 

 

 

 

 

 

 

 

Irgendwann ist dann wirklich Schluß mit kratzigen Büschen, rutschigen Sandgestein oder Felsklippen. Also zurück und auf meinem braven Pfad, der weit hinauf führt. Um diese Ecke noch und um die Ecke, bis es fast nicht mehr weiter geht. Es ginge schon weiter, denn ich kann bequem neben dem Absperrzaun durchschlupfen. Aber ich muß ja auch alles wieder zurück.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Herrlich die Sandsteinberge, die Kargheit, die Formationen und nur ein paar Vögel, die ich wohl aufschrecke. Astrid ist auch schon von ihrem Ausflug zurück. Die Feuerstelle hatte ich vorher vorbereitet und Holz gesammelt. So knistert es herrlich vor sich hin. Neue Äste und die Flammen tanzen ihren Feuertanz. Irgendwann ist das Holz alle und die warmen Brumms rufen.

 

 

 

 

 

Ein schöner Tabernas-Tag mit passendem Wetter.

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