Bora-Bora

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oder auf die Südseite von Murter

zum Camp Kosirina

 

Es pfeift durch alle Ritzen …. die Bora hat Murter voll im Griff, der Himmel ist blitz-blank gefegt und das Wasser herrlich blau und es rauscht und braust. Könnte es nicht sein, daß es an der Südseite von Murter besser ist, im Sinne von ruhiger, denke ich in meinem Hirnkastl und schlürfe meinen Kaffee.
Und dann oh Schreck, mein Tablet wird nicht mehr aufgeladen wird – oh – oh – oh ….ich probiere alles, einschließlich gutem Zureden. Die Kaffeetasse fast leer, war mir umgekippt und ein wenig, ein klitzekleines bißchen ist aufs Tablet geraten ….hmm – ist jetzt der USB- Anschluß kaputt. Naja, ich habe ja noch mein Handy als mobilen Hotspot. Aber auch das dauert, bis ich kapiert habe, dass da ein falsches Passwort gespeichert war.
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Ente gut- alles gut, nach drei Stunden bequemt sich das Tablet doch in superzoomlangsam aufzuladen. (war der Kaffee!!!) und ich kann mich wieder den anderen Aktivitäten widmen.
Um 12 bin ich an meinem neuen Platz, dem Camp Kosirina an der Bora abgewandten Seite von Murter in einer großen türkisblauen Bucht. Doch auch hier findet die Bora ihren Weg – die Berge sind nicht hoch genug und so pfeift es auch hier. Trotzdem, ein toller Platz, ähnelt sehr dem in Punta Kriza auf Cres, viele wilde Ecken – wenn da nicht dieser blöde Wind wäre. Ich stell mich mit einem tollen Blick aufs Wasser und beschließe die Bora zu ignorieren. Drei andere Paddler tun das auch und so geselle ich mich dazu.
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Pustekuchen, mehr Puste als Kuchen – der Wind bläst mich gehörig zusammen und ich muß mich ganz schön ins Zeug legen. Eigentlich darf ich keine Pause machen, auch nicht für ein Foto, denn sofort werde ich schnellsten wieder hinausgetrieben. Ich mach es trotzdem, ganz schnell und kurz und habe Mühe, das Boot wieder in die richtige Richtung zu kriegen. Also nix um die Ecke paddeln, sondern wieder zurück.
Wie die beiden das heute mit ihren windigen Schlauchbooten gemacht haben, bleibt mir ein Rätsel. Ich hoffe für sie, daß sie irgendwo gut an Land gekommen sind.

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Das „um die Ecke“ gucke ich mir zu Fuß an und seh das Camp Stella Maris mit Restaurant. Darauf habe ich keine Lust, sondern will lieber die andere Ecke dieser großen Bucht erforschen. Zwei Sachsen erzählen mir, daß man zu Fuß bis Murter laufen kann und bei schönem Wetter und keinem Wind dieses Inselzipfelchen umpaddeln. Schade, das die Bora noch mehrere Tage weht, sonst wäre das ein toller Paddelausflug geworden.

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Ich finde einen Sitzstein in der Nähe der „Adriapforte“ und schau der Sonne zu, wie sie sich immer mehr dem Meer zuwedet. Es wird zu kalt und so warte ich nicht auf das orange-rote Farbenspiel, sondern ziehe früher wieder heimwärts und vekriech mich in meinen Brumm.

Und auch wenn es auch draußen umeinander pfeift, innen ists gemütlich.

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