Auf zur berühmten Great Ocean Road

oder von Queenscliff über Torquai, Bells Beach, Point Addis hinüber in den Otway Forest zum Schlafen…

15.Dezember

 

Auf zur Great Ocean Road, dieses „Muß oder besser gesagt Möchte“ einer jeden Australienreise…

Ich habe gut geschlafen auf meinem Parkplatz, kein Ranger kam und in der Früh kann ich noch gemütlich am Telefon ratschen.

Was für ein Leben und wie klein ist doch die Welt durch unser Internet geworden.

Dann gehts aber los- hinauf auf die Fähre in Sorrento und über „The Ripp“ nach Queenscliff.

So nennen die Aussies diese gefährliche Enge zwischen den beiden Halbinseln. Von der Fähre habe ich nochmal einen schönen Blick hinüber zur Quarantänestation und dieses Endstück – Nepean Headland.

 

 

 

 

Drüben erwartet mich ein Leuchtturm, ein kleines schmuckes Nest mit Häusern aus den Anfangszeiten und der beginnenden Sandsteinfelsenküste. Ich muß mir natürlich alles angucken, von oben und von unten, bevor ich in Torquai an einem großen Parkplatz meinen Blog schreibe. Dazu bin ich in der Früh nicht gekommen und auch an der Fähre unterhalte ich mich nett mit einem Aussie Päarchen, die immer wieder nach Europa kommen und unser Land so interessant finden.

 

 

 

 

Von einem dieser Rocks, d.h. dieser Felsen, den ich von einem Lookout bestaune, springen die Kids wagemutig ins Wasser. Sie wissen genau, wo sie hinspringen müssen, damit sie nicht auf dem platten Felsen landen. Ach wie gut, daß ich so was Gefährliches nicht mehr machen muß.

 

Es ist Freitag, das Wetter ist schön und alles was Beine hat und ein Surfbrett macht sich auf zum Wasser. Ein Motorradfahrer, der mein Womo bestaunte, erzählte mir von ein paar guten Surfspots …. ja das ist hier Volkssport und wenn man als Kind damit aufwächst sicherlich auch ein großes Vergnügen und die Ggend hier ist Surferparadies.
Point Addis liegt wunderbar auf einer Landzunge und ich denke schon, boah was für ein schöner Übernachtungsplatz. Nix ist, no ovenighting in cars, prankt mir auf großen Schildern entgegen.

Da riskiere ich lieber nix und rolle 25 km abseits in den Otway Forest, wo es einen offiziellen freien Campside gibt. 7 km Piste, teilweise mit Riesenschlaglöchern. Also langsam und drumherum. Morgen in der Früh kann ich dort ja wieder meinen Kaffee trinken.

 

Ein lichter Platz im Wald erwartet mich. Ein paar junge Burschen haben ihr Zelt aufgebaut und sitzen schon am Feuer. Ich sag ein kurzes Hallo und hoffe, dass es nicht zu laut wird und stell Brummeli so weit weg, wie nur möglich. Einen anderen Platz habe ich nicht zur Auswahl.
Kurz vor 10 machen sie die Musik leiser. Das habe ich hier schon öfters gehört, daß auch die jungen Leute um 10 ruhiger werden. Aber dann beginnt ein bißchen Trommeln, schon gedämpft … Ohropax hilft leider nur bedingt. Um zwei wieder Musik und die Bierfahne kommt mir schon weit entgegen.

 

Ziemlich müde wache ich dann um halbsieben wieder auf und verlasse fluchtartig das Gelände Schade, denn dieser Wald hatte so was Schönes! Aber wie bei uns auch, die jungen Leute wollen sich freitagabends besaufen, wenn sie nicht surfen und dann wird es laut.

Dafür stehe ich zum Kaffeetrinken wieder an Point Addies mit Meerblick!

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