Auf nach Monte Negro – das Land der schwarzen Berge

oder albanischer Skardasko -See und zurück in die westliche Zivilisation

 

14.10.

Noch ein kurzer Abstecher zum Skardasko -See auf der albanischen Seite. Lang muß ich fahren, denn es gibt auf dieser neuen Straße keine Parkmöglichkeiten. Hoher Bordstein und Steinzacken verhindern das Halten. Erst rolle ich durch ein armseliges Dorf dem Fluß entlang und dann öffnet sich der See. Bei einem Hotel dreh ich um. Genug gesehen, den touristischen Teil vom See brauche ich nicht.

 

 

 

 

Von einer Kirche habe ich nochmal den Weitblick, bevor ich über die Grenze schnurre. Normale Paßkontrolle ohne Maske, ohne Fragen. Geht doch, geht doch so einfach.  Die Straße ist gleich wieder viel besser und Ulcinij, mein erster Anlaufpunkt ist eine große Stadt mit westlichem Flair. Telenor, mein erster Halt und für 10 Euro bekomme ich 500 GB für 15 Tage. Roaming hätte mich 40 Euro gekostet. Auch wenn ich es nur für ein paar Tage brauche, es lohnt sich.

In der Stadt wuselt es, wuselt kräftig und ich rolle die kleine Nebenstraße einfach weiter. Irgendwo komme ich schon wieder raus. Ich bin wieder in der westlichen Zivilisation hier an der Adria. Viele Geschäfte, moderne Bauten und moderne Menschen, so mein erster Eindruck.

 

 

 

 

 

 

 

Mein Sträßchen führt direkt nach Valdanos, einer typisch adriatischen Bucht weit unten. Vorbei an Olivenfeldern geht es hinunter und dort gibt es viel Platz zum Stehen auf einer großen Wiese. Die Sonne geht bloß schnell weg und kommt spät wieder.

 

 

 

 

 

Ich gehe auf Erforschungsgang. Marschiere durch den verlassenen Campingplatz, der langsam von der Natur wieder zurück erobert wird. Hoch oben stehen die ehemaligen Häuschen, dem Verfall ausgesetzt. Glasscherben überall. Auf der anderen Seite geht es zu einem Leuchtturm. Ein verschlossenes Tor erwartet mich. Die Motorsense läuft, denn auf dem Weg wird geschnitten und vertrocknete Äste herausgezogen. Brandschutz!

 

 

 

 

 

Ich rolle weiter über den kleinen Paß zurück Richtung Ulcinij und dann Stoj, wo ich am Strand leere Parkplätze finde. Die Bars und Restaurants geschlossen, auch hier nur die Gerippe, die den Winterstürmen der Adria trotzen. Eine löchrige Sandpiste führt von einem Platz zum nächsten und bei einem bleibe ich dann.

Face to the Wind, ein kleiner Gang ans Meer, um die Sonne zu verabschieden. Dann kann die Dunkelheit kommen. Mein kleines Womolicht verbreitet Gemütlichkeit und am Morgen fllitzen wohlbekannte graue Wolken über Wasser und Land. Iiiiih!

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