Am Rande der Sierra de Tejeda

oder hoch über Herradura und weiter nach Guardias Viejas am Meer

8.-11.3.

Da sitze ich und schau der Sonne beim Aufgehen zu und will den Bildern Form geben, den äußeren und inneren und ….. iiiiiih, mein Programm spinnt und spinnt und ich (vielleicht auch!) …ich wollte doch weiterfahren, ich wollte Richtung Cabo da Gata, ich wollte und wollte und Leben will anderes.

Ein paar Stunden hocke ich vor diesem Bildschirm und probiere alles mögliche. Gut, daß ich feines und schnelles Internet habe.

 

 

 

 

 

 

 

Irgendwann mal ist es ganz einfach, ich muß das Programm nur neu installieren. Aber die Hälfte des Tages ist vorbei, die Sonne brennt schon heiß runter und es gibt doch noch ein paar Hausaufgaben zu erledigen für die gutes Internet hilfreich ist. Also entschließe ich mich dazubleiben, obwohl es Sonntag ist und die Spanier mit Autos, Motorrädern und fliegenden Gleitschirmen unterwegs sind… sie genießen auch den heißen Sommertag. Es ist nämlich wirklich nicht nur warm, sondern heiß!

Wieder mal wird mir klar, daß ich mir eine Sicherung einrichten muß, denn mein schönes Bloggeschreibsel und was sonst noch alles da steht wäre sonst verloren. Also gibts heute Bürotag und ich folge einfach dem Leben.

 

 

 

 

Zwischendurch eine kleine Wanderung zur Ruine von Balerma. Eine alte Festung, in der man Gewehre und alte Krieger bewundern darf. Ich bewundere nur die Felsen und die Aussicht und wandere genütlich am Wasser zurück.
Jertzt aber ran an die Hausaufgaben! Die Versammlung will vorbereitet sein und es braucht wieder ein paar Stunden mit rechnen, schreiben, unterschreiben, kopieren wieder einfügen usw. Im Schatten wird es kühl und ich verzieh mich nach innen mit Abendessen, noch ein paar whatsapps. Zum Blogschreiben bin ich nach diesem Bürotag zu faul, also verschieb ich das auf morgen und das ist heute.

 

 

 

 

Und vorgestern, wo ich da, ich muß überlegen. Ach ja, Herradura Parkplätze an der Straße und das doofe Paar. Sie hatten ihr kleines Extraauto so hingestellt, daß keiner mehr Platz hatte. Ich bitte Sie, es wegzustellen, sehr freundlich. Sie antworten pampig und er ist dann plötzlich krank. Sie fährt wiederwillig weg, aber so, das es schwierig wird, mich gerade hinzustellen. Ich schau alle anderen potentiellen Plätze an, aber nix.

 

 

 

 

Na, dann fahre ich halt den Berg hinauf und finde oben eine wunderbaren Platz an dem Wasserreservoir. Hier ist es gut, hier kann ich bleiben und bin nicht von doofen Leuten umgeben. Ganz im Gegenteil. Ein paar nette Spanier begrüßen mich und meines es würde kalt. Wie kalt frage ich, naja so 8-10 Grad in der Nacht. Ich antworte, als Deutsche kennen wir andere Temperaturen. Sie lachen und ziehen weiter. Sie haben ihr beiden Pferde versorgt, die unterhalb von mir stehen.

 

 

 

 

Morgens mache ich dann eine schöne Wanderung hinauf in die Berge mit endlosen Weitblick, bevor ich nach Guardias Viejas, dem Platz am Meer weiterfahre.Es wird viel gerodet hier und die Nischen werden weniger und das Plastik etwas mehr. Mittlerweile bin ich ja an der Costa Plastica …. die weißen Dächer der Gewächshäuser lassen die Landschaft fast als Schneelandschaft ausschauen. Ganz hinten sieht man die wirklich weißen Berge der Sierra Nevada. Ein guter Arbeitsplatz.

 

 

 

 

Ein roter Sonneball geht vor meinem Womofenster auf und auf dem Lichtstrahl lasse ich meine Gedanken wandern und hänge ich noch ein bißerl dem Traum nach, den ich von früher kenne. Los, jetzt aber aufstehen und Blogschreiben. Jaaaaa, mache ich doch, säusel ich meinem Seelchen zu und lass meine Fingerchen auf der Tastatur klimpern.

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