Ab auf die Fähre…

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oder hinüber auf die „Lange Insel“

Dugi Otok

 

Pünktlich um 9 stehe ich an der Fähre, die um 10 fährt und warte auf der Linie 8. Neben mir eine andere Schlange, die sich langsam füllt. Ich komme ins Gespräch mit einem Pösslfahrer, der zusammen mit seiner Frau auch zum ersten Mal nach Dugi Otok fährt und wir peilen den gleichen Campingplatz an. Um halbzehn öffnet die Fähre ihr Riesenmaul – „sie wollen nach Bribinj, da müssen sie aber dorthin und zeigt zwei Fähren weiter“ … oh je, ich  bleibe einfach auf dem großen Platz stehen und reihe mich dann nach meinen „Nachbarn“ ein.

 

P1040088 P1040094In Kargita, dem Camp, werden wir dann wirklich zu Nachbarn. Ich bin ein bißerl enttäuscht über den Platz, hatte ich mir den doch schöner vorgestellt und vor allem gibt es keine Stelle, an dem ich mein Boot ins Wasser schieben kann.

 

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Also schnappe ich mir das Radl und gehe auf Erkundungstour. Es ist heiß, die Sonne brennt und ich genieße dieses umeinander gucken. Drei potentielle Plätze entdecke ich, wobei zwei davon durch herabhängende Äste etwas schwierig werden düfte. Der dritte liegt neben der fast nicht befahrenden Straße etwas versteckt. Und auf dieser Erforschungfahrt, die mich durch Wald, Straße, dem Ort Velike Rat und Soline führt, entdecke ich auch den anderen Campingplatz Mandarin. Alles ganz neu und vor allem so terrassiert, das man immer aufs Wasser sieht und auch bequem das Boot ins Wasser bringen kann. Teuer sind beide. Auf dieser Insel gibt es kein Trinkwasser, allles Wasser muß gebracht werden. Die Einheimischen benützen natürlich ihre Zisternen. Es gibt aber nicht so viel Einheimische hier. Auch hier ein netter Ratsch mit einem Womofahrer, der mir gleich für morgen seinen Platz anbietet. Das ist ja was!

 

P1040106Ich radel noch weiter bis zum großen weißen Kieselstrand Sakarun mit Beachbar, Palmwedelsonnenschirmen und viel musischem Gedudel. Nein danke, das ist nix für mich, genauso wenig wie das Kamp Kargita. Zuhause mache ich noch einen langen Strandsparziergang, gucke andächtig den Sonnenuntergang und verzieh mich dann nach innen.

 

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Ich bin total müde und schlafe über das Nachdenken über den Blog ein. Ein kleiner Schnarcher weckt mich., uups. Also ab in die Koje und mit Campingplatz -Stimmengemurmel, Türgeklapper dusel ich ein. Vorher hatte ich noch alle Jalousien runter gemacht, weil am Camp immer so viele Lichter leuchten und morgen früh fahre ich wieder in die Walachei.Juchhuuu!!

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