Versteinerter Wald an der Bridge Bay

Leuchtturm, Klippen und die Steinformationen der windigen Bridge Bay

20.Dezember

 

Es nasselt ein wenig in der Früh, aber der Wind ist nach wie vor stark und bläst die Wolken gen Südosten und ich fahre ja Richtung Westen, jedenfalls so ungefähr. Das war jetzt schon öfters so – morgens ist es bewölkt, aber der Wind vertreibt die Regentropfen und dann kommt die Sonne wieder.

 

 

 

 

 

 

 

Ich möchte zum Cape Nelson und der Bridge Bay, dort kann man nämlich den Leuchtturm richtig gut sehen. Strahlend weiß leuchtet er auch schon tagsüber.
Also Brummeli schnurr dort hin, Schuhe an und über die Klippen marschiert. Der Tourirummel ist vorbei. Kein Mensch ist da und ich schwelge mal wieder so richtig in meine Naturelement. Laß mich durchpusten und könnte auf diesem Weg ewig lang laufen, diesem langen Süd-West-Wanderweg, bis Adelaide oder auch noch darüber hinaus. So weit laufe ich nicht!

 

Die Bridgebay,eine riesige Sandbucht durch die der Wind fegt und hier gibt es den sog. verteinerten Wald.
Einst, so die Sage,war hier ein großer Wald, der durch die Jahrtausende versteinerte und man kann noch genau die Struktur der Rinde erkennen, spannend!

Die Wirklichkeit ist aber auch spannend, durch die Jahrtausende hat der Regen im Sand so kleine Kuhlen gebildet und das Wasser hat sich langsam seinen Weg durch den weichen Kalkstein gesucht und die Röhren ausgewaschen. Auf dem Weg habe ich immer schon diese kleinen runden Löcher gesehen. Es ist schon verrückt, was die Natur in langen Jahren an Kunstwerken schafft.

 

 

 

 

Ich schau auch bei den Blow Holes vorbei, das sind gerundete Klippen an denen die Brandung besonders stark anrauscht und so große Fontänen entstehen läßt. Diese Ecke hier ist besonders windgepeitscht. Die Aussies nutzen es und machen Strom mit ihren riesigen Windrädern.

 

Mein Übernachtungsplatz liegt ein bißchen mehr im Inland in Dartmor. Dort gibt es wunderbare Baumschnitzereien geben, die ich mir morgen anschauen will.
Ein schöner, weitläufiger Park erwartet mich und ich höre sogar Koalas. Einer sitzt versteckt hoch oben im Baum, die anderen entdecke ich nicht.

Eine kleine Reparatur am Brumm, eine Schraube von der Schutzabedeckung des Auspuffs ist verloren gegangen. Mit ein bißerl Draht kann ich es befestigen und nachdem ich sowieso vorsichtshalber noch zwei neue Reifen kaufen werde – das Profil der Hinteren ist nicht mehr gut genug, können die dann auch die Schraube ersetzen. Meine kleine Werkzeugkiste ist prima.

 

Ein kurzer Ratsch mit Nachbarn, die Emus gesehen haben und auf dem Highway wurde Alkoholkontrolle gemacht. Jeder wurde angehalten und mußte pusten. No worries – ich trink ja keinen, noch nicht mal am Abend. Meine Flasche Wein, die ich anfangs gekauft habe fährt mit.

 

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