Auf dem Weg nach Tata

P1050594 (2)oder Wüste, Steppe, Wasser und Berge

auf dem Weg

über Tissint nach Tata

 

28.Januar

 

Was für eine Fahrt durch einsame Wüstensteppenlandschaft – steinige Berge rechts und links, ein paar Sanddünen, die goldgelb herleuchten, aber meist nur braune,ocker oder schwarze Berge. Dazu grüne Tupfer in Form von Tamarisken oder sonstigen stacheligen Gewächsen. Ich laß mir Zeit für diese gemütliche N 12 und rolle langsam dahin mit vielen Fotostopps.Es ist ziemlich dünn besiedelt, ab und zu sieht man Pisten rechts und links weggehen. So viel Erforschungsland, aber ich bleibe brav auf Asphalt.

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In Tissint gibt es Wasserfälle – Wüstenwasserfälle und tatsächlich, – es rauscht! . Hier hat einer der Flußläufe, genannt Oued, ganzjährig Wasser, obwohl es so wenig regnet. Wieviele dieser Flußläufe habe ich schon als Sand-und Kiesbänke überquert. Aber hier ist wirklich Wasser und ein junger Bursche versucht sein Anglerglück mit der Hand, der andere vielleicht mit einer Schnur. Natürlich kommen sie gleich hergerannt und wollen meine Schuhe, Geld oder schließlich was zu essen. Ich gebe ihnen mein Käsebrot, dass ich eigentlich selbst essen wollte. Ob sie es wirklich gegessen haben, weiß ich nicht. Es war dann verschwunden. Später, bei meinem kleinen Rundgang entdecke ich ihre Räder und Taschen. Sieht nicht so aus, dass sie nix zu essen hätten.

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Das Land sieht raufreif-bezuckert aus. Es ist aber Salz, ich habe es probiert. Auch in Tissint-„Stadt“ gehe ich nochmal zum Wasser, aber der Blick ist nicht so schön, wie der 10km vorher am kleinen Steinhaus.
In einem kleinen Dorf, kurz hinter Tissint, fahre ich die Piste hinunter und schau in das andere Tal. Dort entspringt irgendwo der Fluß. Ganz weit traue ich mich nicht zu fahren und dreh nach der Brücke wieder um.

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Weiter gehts durch die Steppe vorbei an dem tief zerfurchten Steilufer. Immer wieder halte ich und schau hinunter. Palmen säumen das Ufer und ich höre die Vögel zwitschern.

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Das Landschaftsbild ist gigantisch und das weiße Marabout vor den roten Felsen leuchtet herüber.  Kurz vor Tata fangen dann die hohen Berge des Anti-Atlas an.

 

P1050567 (2)Drei Campingplätze gibt es hier und sie alle sind ziemlich voll mit Franzosen. Ich quartier mich in Oasis Dar Ouanou ein, schnapp mir mein Radl und geh auf Tata-Erforschungstour.

Auf dem Weg zu irgendeinem alten Dorf gibt es noch viele alte Mauerreste und der Blick auf den Hügel mit dem Dorf sowieso. Malerisch.  Zum Abschluss gibts einen kleinen Rundgang auf dem Souk, bevor ich kurz vor dem Dunkelwerden wieder daheim bin.

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Ein kleines, nein gar nicht so kleines, Abendfresschen folgt, bevor ich mich in die Heia begebe.

GPS N 29 42′ 49“ W 7° 58′ 00“

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